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Hamas-Überfall auf Israel: Mindestens 260 Tote bei Festival nahe Gazastreifen bestätigt

October 09
01:36 2023

Israel ist nach dem Überraschungsangriff der Hamas schwer getroffen, Hunderte Menschen wurden getötet. Viele starben offenbar auf einem Festival im Kibbuz Reim, unweit des Gazastreifens. Augenzeugenberichte deuten nun auf ein Massaker hin. Rettungskräfte hätten 260 Leichen von Israelis gefunden, die von Hamas-Terroristen umgebracht wurden, berichteten unter anderem die israelischen Zeitungen »Haaretz« und »Times of Israel« sowie der öffentlich-rechtliche Sender KAN unter Berufung auf die staatlich anerkannte Hilfsorganisation Zaka.

Die islamistische Hamas hatte am Samstagmorgen von Gaza aus überraschend Raketenangriffe gegen Israel begonnen. Gleichzeitig drangen bewaffnete Palästinenser über Land, See und Luft nach Israel vor und griffen Menschen in mehreren Orten in Grenznähe ein.

Bei dem Großangriff wurden nach dem jüngsten Stand von Sonntagabend mindestens 700 Menschen in Israel getötet. Ob die 260 getöteten Festival-Besucher dabei schon mitgezählt wurden, war zunächst unklar. Die Zahl stieg im Laufe des Wochenendes immer weiter, unter anderem da israelische Streitkräfte in angegriffene Orte vorrückten und weitere Leichen entdeckten.

Zeugin berichtet von Schüssen in die Menge

Eine Besucherin des Festivals berichtete dem israelischen Fernsehsender Channel 12 , dass im Morgengrauen eine Sirene vor Raketenbeschuss gewarnt habe. Auf die Raketen seien dann schnell Schüsse gefolgt. »Fünfzig Terroristen kamen in Lieferwagen an, gekleidet in Militäruniformen«, sagte die Frau.

Videos im Netz zeigen, wie in den frühen Morgenstunden Hunderte junge Menschen vor den Schüssen der Hamas-Angreifer fliehen. Berichten israelischer Medien zufolge schossen die Terroristen in die Menge der erst feiernden, dann flüchtenden jungen Menschen.

Laut »Times of Israel« berichtete eine 20-jährige Festivalbesucherin von einer Massenpanik, als Menschen zu ihren Fahrzeugen rannten, während über ihnen Raketen flogen. Demnach hörte die Frau aus ihrem Auto heraus, wie in die Menge geschossen wurde. Auf einem von der »Jerusalem Post« verbreiteten Video ist zu sehen, wie Menschen in Panik wegrennen.

Zu Beginn der Feier sei Sicherheitspersonal auf dem Gelände deutlich präsent gewesen, hieß es unter Berufung auf die Besucherin. Laut »Times of Israel« besuchten zahlreiche Israelis zwischen 20 und 40 Jahren das Festival.

Die israelische Botschaft in Großbritannien bestätigte, dass auch ein britischer Staatsbürger seit dem Angriff auf das Festival vermisst wird. Seine Mutter wird mit den Worten zitiert, er sei dort für die Sicherheit zuständig gewesen. Unklar ist auch das Schicksal der Deutschen Shani Louk, die auf dem Festival feierte. Ihre Familie hat die 22-Jährige auf einem Video erkannt, das eine regungslose Frau auf der Ladefläche eines Trucks zeigt, umringt von Männern, die »Allahu Akbar« rufen.

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