Erdbeben: Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei erneut getroffen – Tote und Verletzte
Im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei ist es wieder zu starken Erdstößen gekommen. Mindestens drei Menschen starben, mehr als 300 wurden in Kliniken gebracht. Aus Syrien wurde von einstürzenden Häusern berichtet.
Ein neues Erdbeben hat die Türkei in der Grenzregion zu Syrien erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 6,4 traf die südosttürkische Provinz Hatay, wie die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul mitteilte. Das Epizentrum habe im Bezirk Samandağ gelegen. Mindestens drei Menschen seien gestorben, 213 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu am Montagabend. In Syrien stürzten erneut Häuser ein, mehr als 130 Verletzte wurden gemeldet.
Nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde Afad erschütterten zwei Beben der Stärke 6,4 und 5,8 im Abstand von drei Minuten die Region. Es habe mindestens 20 Nachbeben gegeben, sagte der türkische Vize-Präsident Fuat Oktay. Die europäische Erdbebenwarte EMSC gab die Stärke des ersten Erdstoßes zunächst mit 6,3 an.

