Corona-News am Montag: Spahn will Ende der Impf-Priorisierung ab 7. Juni
Bild vergrößernBundesgesundheitsminister Jens Spahn
Foto: ODD ANDERSEN / AFP
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Zuschauer-Rückkehr in der Bundesliga: 2000 Fans dürfen zum Union-Spiel
17.20 Uhr: Nach knapp siebenmonatiger Abstinenz sind am Wochenende erstmals wieder Zuschauer in der Fußball-Bundesliga zugelassen. Der Berliner Senat erteilte Union Berlin zum Saisonfinale für das Heimspiel am Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky) die Erlaubnis, 2000 Fans ins Stadion an der Alten Försterei zu lassen.
»Der Verein Union Berlin hat bei uns einen Antrag gestellt. Wir haben in Absprache mit der Gesundheitsverwaltung entschieden, dass 2000 Zuschauer ins Stadion dürfen«, sagte Martin Pallgen, Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem SID. Voraussetzung sei aber, dass der Inzidenzwert für Berlin unter 100 bleibe. Derzeit liegt dieser bei 68,6.
Ähnliche Pläne des abstiegsbedrohten 1. FC Köln und Meister Bayern München für den 34. Spieltag gehen nach derzeitigem Stand dagegen nicht auf, weil die Inzidenzwerte in den jeweiligen Städten dies nicht zulassen.
Die Zuschauer müssen einen negativen Corona-Test vorweisen – außer sie »sind gemäß der aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin vollständig geimpfte oder von einer Corona-Erkrankung genesene Personen«, teilte Union mit.
Weltwirtschaftsforum in Singapur abgesagt
16.55 Uhr: Trotz Pandemie hätte das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr in Singapur stattfinden sollen. Angesichts der Coronalage fällt das Treffen der Wirtschaftselite nun doch aus. Die nächste Tagung soll 2022 stattfinden. Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Polen beginnt mit Vergabe von Impfterminen für Minderjährige
16.20 Uhr: Polen hat mit der Vergabe von Corona-Impfterminen für 16- und 17-Jährige begonnen. Mehr als 40.000 Teenager hätten sich bereits am ersten Tag registriert, sagte der Impfbeauftragte der Regierung, Michal Dworczyk. Das Interesse sei aber deutlich geringer als bei älteren Jahrgängen. Die Regierung werde in dieser Altersgruppe daher noch stärker für die Impfung werben. Die 16- und 17-Jährigen können sich seit Mitternacht für eine Impfung anmelden. Rund 500.000 Teenager bekamen die dafür nötige elektronische Überweisung zugeschickt. Für die Vereinbarung eines Impftermins benötigen sie die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
Nach Regierungsangaben wurden in Polen bislang insgesamt 15,9 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft, 4,6 Millionen davon vollständig. Polen hat knapp 38 Millionen Einwohner. Die Infektionszahlen gingen zuletzt deutlich zurück. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Montag kamen innerhalb von 24 Stunden 1109 Neuinfektionen hinzu, elf weitere Erkrankte starben.
Die Regierung hat mehrere Beschränkungen aufgehoben. So entfällt seit Samstag die Maskenpflicht unter freiem Himmel, wenn ein Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Auch die Außengastronomie ist wieder geöffnet. In vielen größeren Städten wurde dies am Wochenende gefeiert.
NRW-Justizminister: Härtere Strafen für Impfpass-Fälschungen
16.00 Uhr: Der nordrhein-westfälische Justizminister Peter Biesenbach (CDU) will sich dafür einsetzen, dass Fälschungen von Impfausweisen mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren geahndet werden. »Wer ein gefälschtes Gesundheitszeugnis verwendet, gefährdet die Gesundheit der Menschen seiner Umgebung«, sagte Biesenbach der Deutschen Presse-Agentur. »Das ist hochgradig kriminell.«
Bislang seien solche Taten mit maximal einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet worden. »Ich möchte hier aber eine Bestrafung wie bei der Urkundenfälschung erreichen. Deshalb werde ich mich bei der Justizministerkonferenz für einen Strafrahmen bis zu fünf Jahren einsetzen.« Biesenbach ist derzeit Vorsitzender der Justizministerkonferenz von Bund und Ländern, die Mitte Juni tagen wird. Auch Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina hatte sich bereits für eine Gleichstellung solcher Vergehen mit einer Urkundenfälschung ausgesprochen.
Singapur schließt Schulen aus Furcht vor neuen Virusvarianten
15.21 Uhr: Aus Furcht vor neuen und ansteckenderen Varianten des Coronavirus schließt Singapur seine Schulen. Ab Mittwoch müssen sämtliche Grund- und Mittel- sowie Oberschüler per Homeschooling lernen, wie die Regierung mitteilte. Grund sei, dass von den neuen Virusvarianten – darunter die zuerst in Indien entdeckte Variante – zunehmend auch Kinder betroffen seien.
Am Sonntag hatte der südostasiatische Stadtstaat 38 im eigenen Land übertragene Corona-Fälle registriert, die höchste Zahl an Neuinfektion seit acht Monaten. Betroffen waren auch mehrere Kinder, die sich offenbar in einer Nachhilfeschule angesteckt hatten. Am Montag wurden erneut 21 Neuinfektionen gemeldet.
Einige der neuen Virus-Varianten seien »wesentlich ansteckender, und sie scheinen kleinere Kinder anzugreifen«, sagte Bildungsminister Chan Chun Sing. »Das ist ein Thema, das uns allen Sorgen bereitet.« Die Regierung arbeite nun an einem Impfkonzept für Kinder unter 16 Jahren.
Hausärzte wollen mehr Freiheiten für AstraZeneca-Erstgeimpfte
15.05 Uhr: Der Deutsche Hausärzteverband befürwortet beim Corona-Impfstoff von AstraZeneca mehr Freiheiten für Erstgeimpfte. »Ansonsten gibt es das Dilemma: Entweder wird AstraZeneca erst gar nicht gewählt. Oder jemand will die zweite Impfung schon nach vier Wochen haben. Das ist aber nicht nur sinnlos, sondern kann sogar negative Effekte haben«, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der »Wirtschaftswoche«. »Deshalb kann für AstraZeneca gerade ein positiver Anreiz gesetzt werden, wenn nach der ersten Spritze schon die gleichen Freiheiten gelten wie für diejenigen, die zwei Dosen Biontech oder Moderna bekommen haben.«
Bereits nach der ersten Impfung mit einem Vektor-Impfstoff wie AstraZeneca sei der Impfschutz »sehr hoch«, argumentierte Weigeldt. Aber: »Selbstverständlich darf für den vollen Impfschutz nicht auf die zweite Dosis verzichtet werden.« Am Wochenende hatte sich auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) für Erleichterungen von AstraZeneca-Erstgeimpften ausgesprochen.
In Absprache mit dem Arzt kann man bei AstraZeneca frei entscheiden, wann in der zugelassenen Spanne von vier bis zwölf Wochen die Zweitimpfung erfolgen soll. Die Impfkommission empfiehlt für das Präparat einen Abstand von zwölf Wochen zwischen erster und zweiter Dosis. Hintergrund sind Beobachtungen, dass der längere Abstand zu einer besseren Wirksamkeit führt. Die Wirksamkeit einer zweimaligen Impfung im Abstand von vier bis acht Wochen liege laut einem Bericht der europäischen Zulassungsbehörde EMA bei 50,4 Prozent. Bei zwölf und mehr Wochen steige sie auf 72,1 Prozent bis 82,4 Prozent an.
Laschet will Impfung von Kindern in Schulen oder Impfzentren
14.35 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet erwartet noch für diesen Monat eine schnelle Zulassung des Biontech-Impfstoffe für Kinder durch die EU. Das sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident nach der digitalen Teilnahme von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an einer CDU-Präsidiumssitzung. Auf die Frage, wo die Kinder ab zwölf Jahren dann geimpft werden sollten, sagt der Unions-Kanzlerkandidat, man müsse »pragmatisch« klären, ob dies in der Schule oder in Impfzentren sein solle. Der Hausärzte-Verband hatte beiden Möglichkeiten abgelehnt und dringt auf ein Impfen in den Praxen.
Disneyland Paris öffnet im Juni wieder für Besucher
14.30 Uhr: Der Freizeitpark Disneyland Paris will nach monatelanger coronabedingter Schließung ab dem 17. Juni wieder für Besucher öffnen. Es werde eine begrenzte Zahl von Tickets geben, die über ein Online-Reservierungssystem verfügbar seien, teilte der Betreiber am Montag mit. Es würden Gesundheits- und Abstandsmaßnahmen gelten. Alle Gäste ab sechs Jahren müssten zum Beispiel eine Maske tragen.
Der Park in Marne-la-Vallée bei Paris musste im vergangenen Herbst wegen der Covid-19-Pandemie erneut schließen. Er ist nach eigenen Angaben eine der größten Tourismus-Attraktionen in ganz Europa. Der Park verzeichnete 2019 dem Tourismusverband der Hauptstadtregion zufolge rund 15 Millionen Besucher. In Frankreich dürfen ab dem 19. Mai die Außenbereiche der Restaurants sowie Geschäfte und Kultureinrichtungen wieder öffnen. Für Juni sind dann weitere Öffnungsschritte geplant.
US-Airlines mit so vielen Passagieren wie zuletzt im März 2020
14.10 Uhr: In den USA sind am Sonntag so viele Passagiere geflogen wie seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 nicht mehr. Insgesamt wurden 1,85 Millionen Fluggäste gezählt, gibt die Transportsicherheitsbehörde TSA bekannt. Dennoch lag die Nachfrage am Sonntag nur bei etwa 70 Prozent der Flugreisen, die es an diesem Tag im Mai 2019 gab.
Neuartiger Coronaimpfstoff laut Herstellern wirksam
14.00 Uhr: Die Zulassung soll noch dieses Jahr kommen: Der französisch-britische Impfstoff der Pharmakonzerne Sanofi und GSK liefert offenbar vielversprechende Ergebnisse. Er könnte im Kampf gegen Mutationen eine Rolle spielen. Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Coronakosten für Großbritannien steigen auf 431 Milliarden Euro
13.40 Uhr: Wegen der Coronapandemie erwartet der britische Rechnungshof enorme Belastungen für die Steuerzahler. Die geschätzten Kosten für die Krisenreaktion der Regierung zwischen Februar 2020 und Ende März 2021 betrügen 372 Milliarden Pfund (431 Milliarden Euro), wie der Rechnungshof am Montag in London mitteilte. Das seien 100 Milliarden Pfund mehr als der im Januar errechnete Betrag. Davon seien 172 Milliarden Pfund bereits ausgegeben worden. Inbegriffen sind 26 Milliarden Pfund Kredite, die voraussichtlich abgeschrieben werden müssten.
Am meisten Geld stellt die Regierung demnach für die Wirtschaft bereit. Für Programme wie Kurzarbeit und andere Unterstützung für Unternehmen werden demnach 151 Milliarden Pfund fällig. Der Gesundheits- und Sozialsektor wird mit 97 Milliarden Pfund unterstützt, für Selbstständige und Einzelpersonen sind 55 Milliarden vorgesehen. Hinzu kommen 65 Milliarden Pfund für die Unterstützung anderer öffentlicher Dienste sowie von Notfallmaßnahmen. Eingerechnet wurden dabei etwa höhere Kosten für Personal, Überstunden und Homeoffice-Ausrüstung wie Büromöbel und Computer.
Niederlande: ab Mittwoch zweite Runde der Lockerungen
13.33 Uhr: In den Niederlanden steht der zweiten Runde von Lockerungen der Coronamaßnahmen nichts mehr im Wege. Die Lage bei Neuinfektionen und Aufnahmen in Krankenhäuser habe sich deutlich verbessert, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge in Den Haag. »Der weitere Schritt ist zu verantworten.« Die Regierung hatte in der vergangenen Woche bereits die Lockerungen angekündigt, aber von sinkenden Infektionszahlen abhängig gemacht.
Ab Mittwoch dürfen nun Zoos und Vergnügungsparks wieder öffnen, ebenso wie Fitnessstudios und Musikschulen. Prostituierte dürfen wieder Kunden empfangen, und auch die Gaststätten im Außenbereich von 6 bis 20 Uhr täglich Speisen und Getränke servieren – das war bisher nur von 12 bis 18 Uhr erlaubt. Museen, Bibliotheken, Kinos und Theater bleiben aber weiterhin geschlossen. Auch haben Schüler von weiterführenden Schulen und Studenten nur an einem Tag pro Woche Präsenzunterricht.
Auf 100.000 Einwohner kommen zurzeit etwa 223 Neuinfektionen in sieben Tagen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt diese Sieben-Tage-Inzidenz bei 83. Pro Tag werden zurzeit etwa 136 Covid-Patienten aufgenommen, das sind etwa 25 Prozent weniger als in der vergangenen Woche.
Berliner Arztpraxen impfen weiter nach Reihenfolge
13.20 Uhr: In den Berliner Arztpraxen gilt weiter die festgelegte Impfreihenfolge. Anders als etwa in Baden-Württemberg sei die sogenannte Priorisierung nicht aufgehoben, sagte eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Auch ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit bestätigte am Montag auf Anfrage, zunächst sollten die priorisierten Gruppen geimpft werden.
Allerdings dürften Haus- und Facharztpraxen seit Montag von der vorgeschriebenen Reihenfolge abweichen, wenn sie ihre Impfdosen nicht für priorisierte Gruppen verbrauchen könnten. Das hatte die Gesundheitsverwaltung am Freitag mitgeteilt. Die Berliner KV hatte zuletzt scharf gegen eine vollständige Aufhebung der Impfreihenfolge protestiert. Aus ihrer Sicht fehlt es den Ärzten an ausreichend Impfstoff, um auch nur die Menschen aus den Vorranggruppen umfassend impfen zu können.
Seibert: »Dieser Kampf ist noch nicht ganz vorbei«
12.58 Uhr: Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Coronalage noch keinen Anlass zur Entwarnung auch für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. »Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen.« Ziel müsse bleiben, die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken.
Vor einem Jahr habe die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um diese Zeit bei fünf gelegen, erläuterte Seibert – am Montag waren es laut Robert Koch-Institut (RKI) 83,1 gemeldete neue Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. »Freuen wir uns, dass wir gemeinsam die dritte Welle brechen konnten. Genießen wir, was dadurch in den nächsten Tagen und Wochen wieder möglich wird«, sagte Seibert. Masken, Abstand, Testen und die Corona-Warn-App blieben aber Verbündete im Kampf gegen die Pandemie. »Und dieser Kampf ist noch nicht ganz vorbei.«
Von der Leyen: bis zum Wochenende 200 Millionen Impfdosen verabreicht
12.52 Uhr: In der Europäischen Union werden nach den Worten von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bis Ende der Woche insgesamt rund 200 Millionen Dosen Coronaimpfstoff verabreicht worden sein. Im Juli könnten voraussichtlich 70 Prozent der Erwachsenen in der EU ihre erste Impfung erhalten haben, wenn sie das Angebot annähmen, sagte von der Leyen nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen in einer teils online organisierten CDU-Vorstandssitzung, zu der sie zugeschaltet war. Insgesamt habe die EU 250 Millionen Impfdosen erhalten.
Noch im Mai erwarte sie die vom Impfstoffproduzenten Biontech/Pfizer beantragte Zulassung der Vakzine für die Altersgruppe ab 12 Jahre durch die europäische Arzneimittelbehörde Ema, sagte von der Leyen demnach. Bislang gibt es in der EU für das Präparat von Biontech/Pfizer eine Zulassung erst ab 16, für jüngere Minderjährige gibt es noch keinen Covid-19-Impfstoff.
Bundesregierung – Kein Anlass für mehr Rechte nach Erstimpfung
12.28 Uhr: Die Bundesregierung sieht derzeit keine Veranlassung, mehr Freiheitsrechte bereits nach der Erstimpfung einzuräumen. »Bislang ist daran nicht gedacht«, sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. Er betont, dass die vollständige Schutzwirkung erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung bestehe. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Wochenende gefordert, Freiheiten beim Reisen bereits nach der ersten Coronaimpfung einzuräumen. »Wer mit AstraZeneca geimpft wird, sollte schon drei Wochen nach der ersten Dosis mehr Freiheiten bekommen«, sagte der CDU-Politiker in der »Berliner Morgenpost«.
Impfpriorisierung in Thüringen soll aufgehoben werden
12.05 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland angekündigt. »In dem Moment, wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden«, sagte der Linkenpolitiker am Montag im ZDF-»Morgenmagazin«. Schon jetzt gebe es Hausärzte, die in der Entscheidung freier sind. Die Impfpriorität der Ständigen Impfkommission diene aber als Orientierung.
»In Impfzentren, die wir auch dauerhaft aufrechterhalten für die nächsten Monate, wird entlang der Impfpriorisierung weitergeimpft, bis genügend Impfstoff da ist«, sagte Ramelow weiter. Außerdem würden auch die Impfungen in Betrieben vorbereitet. Zuvor hatten mehrere Bundesländer angekündigt, die Priorisierung bei Coronaimpfungen in Arztpraxen aufzuheben.
Taiwan meldet bisher höchste Zahl von Corona-Infizierten
11.26 Uhr: Das als Vorbild bei der Bekämpfung des Coronavirus geltende Taiwan hat plötzlich mit dem stärksten Ausbruch seit Beginn der Pandemie zu kämpfen. Nach bereits erhöhten Zahlen in den vergangenen Tagen verzeichnete die Inselrepublik am Montag laut Angaben der Behörden 333 neue lokal übertragene Infektionen. Bereits am Sonntag wurden 206 neue Fälle gemeldet.
Für das ostasiatische Land mit knapp 24 Millionen Einwohner ist das eine enorme Zahl. Seit Beginn der Coronapandemie hat es nur rund 2000 Infektionen gegeben – mehr als ein Viertel der Fälle stammt damit aus den vergangenen Tagen. Als Konsequenz auf den jüngsten Ausbruch kündigten die Behörden am Montag ein Einreiseverbot für Ausländer an, deren regulärer Wohnsitz nicht Taiwan ist.
Taiwan hatte seit Ausbruch der Pandemie weltweit viel Lob für seine Strategie zur Bekämpfung des Virus erhalten. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Inselrepublik für 250 Tagen überhaupt keine neuen Infektionen gemeldet.
Brinkhaus warnt vor zu schnellen Lockerungen
11.02 Uhr: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnt vor zu schnellen Lockerungen. »Wir können uns freuen, dass das Impfen viel besser läuft als Anfang des Jahres. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen«, sagte der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. »Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Im letzten Sommer hatten wir Inzidenzen von unter zehn, jetzt haben wir Inzidenzen um die 80«, sagte er. Er appelliere daher an die Bundesländer »mit Bedacht und Augenmaß« zu lockern, »aber nicht, um irgendwelche politischen Vorteile zu bekommen«.
Tschechien öffnet Impfung für alle ab 40 Jahren
10.45 Uhr: In Tschechien können sich seit Montag alle Menschen ab 40 Jahren für einen Corona-Impftermin registrieren. Zu Beginn in der Nacht führte der große Andrang für knapp eine Stunde zum Kollaps des Online-Anmeldesystems. Inzwischen laufe wieder alles normal, teilten die Betreiber mit. Ministerpräsident Andrej Babiš hatte die Nachfrage mit einem Tweet selbst angeheizt: »Ihr seid eine starke Altersgruppe und ich hoffe, dass ihr die Registrierung im Sturm nehmt«, schrieb er kurz vor Mitternacht bei Twitter.
Zugleich warten mehr als 100.000 Senioren immer noch auf einen Impftermin bei ihrem Hausarzt. Die Impfzentren befinden sich fast ausschließlich in großen Städten. In Tschechien wurden nach offiziellen Angaben bereits mehr als 4,1 Millionen Einzeldosen verabreicht. Mehr als eine Million der knapp elf Millionen Einwohner ist vollständig geschützt.
Mit knapp 30.000 Corona-Todesfällen seit Pandemiebeginn zählt Tschechien zu den stark betroffenen Ländern in Europa. Inzwischen sind die Infektionszahlen stark gesunken. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich noch 71 Menschen je 100.000 Einwohner an. Am Montag öffnete die Außengastronomie, aber nur für Getestete, Geimpfte und Genesene mit einem Nachweis. Polizei und Gesundheitsämter sollen das kontrollieren.
Ärzteverband warnt vor Aufhebung der Impfpriorisierung in Praxen
10.37 Uhr: Die Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, hat vor der Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen gewarnt. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, »sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren«, sagte Johna am Montag im Deutschlandfunk. Wer besonders drängele, komme dadurch möglicherweise früher zum Zug, als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. Schon jetzt fühlten sich viele niedergelassene Ärzte »wie die letzte Mauer« bei der Impfstoffvergabe. In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Coronaimpfungen in Arztpraxen.
Die Impfpriorisierung habe nicht nur die Menschen vorgezogen, die ein Risiko hatten schwer zu erkranken – sondern habe auch Menschen mit einem geringeren Risiko eine Vorstellung davon gegeben, wann sie drankommen, sagte Johna. »Wenn ich jetzt gleichzeitig allen Menschen die Vorstellung gebe, sie könnten drankommen, gleichzeitig aber das Gut so knapp ist, dass das gar nicht möglich ist, führt das doch zu Frustration.« Mit Blick auf möglicherweise verkürzte Impfabstände, um etwa früher in den Urlaub zu kommen, sagte Johna: »Das ist einfach medizinisch nicht sinnvoll und so dürfen wir mit dem knappen Gut nicht umgehen.«
2000 Zweitimpfungen im Hamburger Impfzentrum am Wochenende nicht wahrgenommen
10.32 Uhr: Rund 2000 Menschen sind am Wochenende nicht zum Termin ihrer Zweitimpfung im Hamburger Impfzentrum erschienen, unabhängig vom zu verabreichenden Impfstoff. Der Ärztliche Leiter des Hamburger Impfzentrums, Dirk Heinrich, vermutet, dass viele Menschen ihre Zweitimpfung beim Hausarzt oder der Hausärztin vornehmen lassen und gleichzeitig ihren Termin im Impfzentrum nicht absagen. Er forderte die Menschen auf, die zweite Impfung dort vornehmen zu lassen, so bereits die erste erfolgt sei. Dies sei besser für die Umsetzung der Impfkampagne.
Mehr als 40 Millionen Coronaimpfungen in Deutschland
10.16 Uhr: Die Impfkampagne in Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Bis Montagmorgen wurden mehr als 40 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter bekannt gab.
Damit seien 30,7 Millionen oder 37 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Mehr als 9,3 Millionen oder 11,2 Prozent hätten zwei Impfungen.
Inzidenzen überall über 100: keine Zuschauer bei Bundesligaspielen in NRW
09.58 Uhr: Der Traum von zumindest 500 Zuschauern bei einem Profi-Fußballspiel am letzten Spieltag in Nordrhein-Westfalen ist offenbar geplatzt. Am Montag hatten die drei betreffenden Spielorte Köln (105,3), Dortmund (107,6) und Bochum (100,4) Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100. Fünf Werktage unter 100 sind aber Pflicht, um bei einer Freiluftveranstaltung 500 Personen mit negativem Test einlassen zu dürfen.
Die Kölner hatten am Sonntag – da lag die Inzidenz bei 89,8 – schon einen entsprechenden Antrag vorbereitet. »Wir sind permanent in Gesprächen mit den Ämtern und werden die in dieser Woche intensivieren«, hatte Geschäftsführer Alexander Wehrle der »Bild«–Zeitung gesagt.
England lockert Corona-Restriktionen deutlich
09.55 Uhr: Trotz Warnungen vor einer Ausbreitung einer sehr ansteckenden Variante des Coronavirus genießen die Menschen in weiten Teilen Großbritanniens wieder deutlich größere Freiheiten. Im größten Landesteil England dürfen sich seit Montag bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in geschlossenen Räumen treffen und müssen dabei auch keinen Abstand mehr halten. Im Freien sind sogar Treffen mit bis zu 30 Personen erlaubt. Umarmungen und Küsse zwischen Freunden und Verwandten sind wieder gestattet.
Museen, Zoos, Kinos, Theater und Sportstätten können ebenso öffnen wie Hotels und die Innengastronomie. Pubs und Restaurants dürfen aber nur am Tisch bedienen. Zudem ist Urlaub im Ausland wieder erlaubt. Allerdings ist eine Wiedereinreise nach Großbritannien ohne Quarantäne nur aus wenigen Ländern möglich, aus der EU steht nur Portugal auf dieser »grünen Liste«. Wer aus Deutschland ankommt, muss sich weiterhin zehn Tage selbst isolieren und auf eigene Kosten zwei Coronatests machen.
Premierminister Boris Johnson rief die Bevölkerung zu einer »hohen Dosis Vorsicht« auf. Jeder müsse seinen Teil dazu beitragen, dass der Erfolg des jüngsten Lockdowns sowie des Impfprogramms nicht gefährdet werde, sagte der Regierungschef. Wissenschaftler warnten allerdings, die Lockerungen erfolgten in einem »gefährlichen Moment«, da sich die zunächst in Indien entdeckte Coronavariante in einigen Gegenden rasch ausbreite. Gesundheitsminister Matt Hancock schloss regionale Lockdowns mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in betroffenen Regionen wie Bolton und Blackburn in Mittelengland nicht aus.
Bisher plant die Regierung, am 21. Juni alle Corona-Restriktionen aufzuheben. Das soll nun aber am 14. Juni noch einmal überprüft werden.
Einzelhändler erwarten Klagewelle wegen November- und Dezemberhilfen
09.36 Uhr: Der Einzelhandelsverband HDE rechnet mit einer Klagewelle wegen der November- und Dezemberhilfen. Der Verband spricht von einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie, die eindeutig begünstigt werde. Diese war allerdings seit Anfang November zwangsweise geschlossen, der Einzelhandel erst ab Mitte Dezember. Die November- und Dezemberhilfen, die bis zu drei Viertel des Umsatzausfalls ersetzen, gelten als besonders großzügig. Andere Branchen müssen sich dagegen mit der sogenannten Überbrückungshilfe III begnügen, das sind Zuschüsse zu den Fixkosten, wenn Firmen einen coronabedingten Umsatzeinbruch nachweisen können. Diese müsse zumindest schnell aufgestockt werden, so der HDE.
Neuinfektionen in Indien sinken laut Behörden weiter – WHO skeptisch
09.05 Uhr: In Indien sinkt die Zahl der Neuinfektionen nach offiziellen Angaben erstmals seit dem 21. April wieder unter die Marke von 300.000. Es habe zuletzt 281.386 neue Fälle gegeben, erklärt das Gesundheitsministerium. Zwischenzeitlich hatte es mehr als 400.000 binnen eines Tages gegeben. Die Zahl der Toten stieg um 4106 auf knapp 274.390. Der Chefwissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde indes in der Zeitung »Hindu« mit den Worten zitiert, es gebe große Teile Indiens, in denen der Höhepunkt noch nicht überschritten sein dürfte. Einige Experten sagen, dass die tatsächlichen Zahlen fünf- bis zehnmal höher als offiziell erklärt liegen könnten.
Ramelow – Bevölkerung auf dem Land unvorsichtiger
09.00 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow weist auf ein Stadt-Land-Gefälle bei den Corona-Infektionszahlen hin. Es sei in Thüringen offensichtlich so, dass sich die Menschen auf dem Land unvorsichtiger verhielten, sagt der Linkenpolitiker im ZDF. Die Infektionszahlen in den Städten seien niedriger, weil die Menschen dort stärker die Abstands- und Hygieneregeln beachteten.
Impfpriorisierungen enden in einigen Bundesländern
07.03 Uhr: In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Coronaimpfungen in Arztpraxen. Baden-Württemberg und Berlin beginnen an diesem Montag. Bayern folgt voraussichtlich im Laufe der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte vielerorts noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, dass alle Impfwilligen auch schnell einen Impftermin erhalten. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen.
Zudem werden in einigen Bundesländern in dieser Woche die Coronaregeln gelockert. So öffnet Schleswig-Holstein ab diesem Montag unter strengen Auflagen für Touristen. Auch in weiteren Bereichen wird das öffentliche Leben wieder hochgefahren. Bisher waren touristische Übernachtungen nur in einzelnen Modellregionen möglich.
In Mecklenburg-Vorpommern öffnen an diesem Montag die Schulen und Kindertagesstätten wieder. In den meisten Regionen haben die Kinder von Klasse eins bis sechs und die Schüler der Vor-Abschlussklassen täglich Präsenzunterricht. Für die anderen gibt es zunächst Wechselunterricht. Die Berliner Kitas bieten von diesem Montag an wieder für alle Familien und Kinder ein Betreuungsangebot an.
RKI meldet 5412 Neuinfektionen – Inzidenz verharrt bei 83,1
05.25 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6922 Ansteckungen gelegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.
Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 64 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 54 Tote gewesen.
Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Sonntag. »Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.«
Unicef: Reiche Staaten sollten Covax-Initiative mehr Impfdosen überlassen
04.30 Uhr: Reiche Staaten könnten der Covax-Initiative nach Ansicht des Uno-Kinderhilfswerks Unicef mehr als 150 Millionen Impfdosen bereitstellen, ohne ihre eigenen Impfprogramme zu gefährden. Die sieben führenden Industrienationen (G7) und die EU könnten dazu beitragen, die weltweite Impflücke zu schließen, indem sie 20 Prozent ihrer Vorräte für Juni, Juli und August der Covax-Initiative für die weltweite Verteilung von Corona-Impfstoffen überließen, heißt es in einer am Montag von Unicef veröffentlichten Studie der britischen Firma Airfinity.
Dabei könnten die reichen Staaten noch immer ihre eigenen Impfprogramme wie geplant fortsetzen, betonte Unicef-Direktorin Henrietta Fore. Im Juni findet in Großbritannien ein G7-Gipfel statt. Bis dahin fehlen dem Covax-Programm laut Unicef 190 Millionen Dosen. Dies liegt unter anderem an der dramatischen Coronalage in Indien, das eigentlich einen Großteil der Covax-Dosen produzieren und exportieren sollte, sie nun aber für die eigene Bevölkerung braucht.
Türkei lockert Beschränkungen nach hartem Lockdown
04.10 Uhr: Die Türkei lockert nach einem knapp dreiwöchigen harten Lockdown die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Menschen dürfen das Haus ab Montag tagsüber wieder verlassen, abends gilt aber ab 21.00 Uhr Ortszeit eine Ausgangssperre.
Die türkische Regierung hatte Ende April angesichts hoher Corona-Infektionszahlen den 17 Tage langen Lockdown verhängt. Die Menschen durften nur aus triftigen Gründen wie etwa zum Einkaufen auf die Straße. Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf nötig sind, mussten schließen.
Ausgangsbeschränkungen gelten nun weiter am Wochenende, die Einwohner dürfen dann nur für dringende Besorgungen auf die Straße. Auch Cafés und Restaurants bleiben vorerst weiter geschlossen und dürfen nur Lieferservice anbieten. Einkaufszentren und Bekleidungsgeschäfte öffnen wieder. Zu eventuellen Schulöffnungen will sich das Bildungsministerium noch äußern. Die Regelungen gelten vorerst bis 1. Juni.
Schleswig-Holstein öffnet sich Touristen
03.00 Uhr: Wenige Tage vor Pfingsten öffnet sich Schleswig-Holstein am Montag unter Auflagen für Touristen. Auch in weiteren Bereichen wird das öffentliche Leben in dem nördlichen Bundesland wieder hochgefahren. Lokale dürfen ihre Innenbereiche wieder öffnen, Ausflugsschiffe wieder Gäste an Bord nehmen. Die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, forderte die anderen Länder auf, sich das nördliche Bundesland zum Vorbild zu nehmen.
Bisher waren touristische Übernachtungen nur in vier Modellregionen von Schleswig-Holstein möglich. Das Bundesland weist bundesweit die niedrigste Corona-Ansteckungsrate auf. Am Sonntagabend gab das Gesundheitsministerium in Kiel die Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 35,1 an.
Für die Öffnungen müssen Touristen aber Hygieneauflagen erfüllen wie das Tragen von Schutzmasken in bestimmten Situationen sowie negative Coronatests vor der Anreise und dann alle drei Tage. Beim Besuch von Lokalen ist ein negatives Testergebnis oder der Nachweis des Impfschutzes nötig.

