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Corona-News am Freitag: Virus-Mutation auch in Frankreich festgestellt

December 26
07:27 2020
Virus-Mutation bei Franzosen in Tours, Frankreich (Symbolbild) Icon: vergrößern

Virus-Mutation bei Franzosen in Tours, Frankreich (Symbolbild)

Foto: Francois Mori / dpa

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Millionen Amerikanern droht ab Samstag Verlust von Corona-Hilfen

22.22 Uhr: Millionen Amerikanern droht der Verlust von Arbeitslosen-Hilfen, weil der scheidende US-Präsident Donald Trump das vom US-Kongress nach monatelangen Verhandlungen beschlossene Corona-Hilfspaket nicht billigen will. Ohne die Unterschrift des Präsidenten wird am Samstag für rund 14 Millionen Bürger das Anrecht auf die Hilfen auslaufen. Trump hatte die Unterzeichnung des Gesetzentwurfes am Dienstag überraschend abgelehnt, nachdem das Weiße Haus zuvor eine Zustimmung signalisiert hatte. Der Entwurf liegt derzeit in Trumps Resort Mar-a-Lago in Florida zur Unterschrift bereit. Der Präsident spielte am Freitag Golf im West Palm Beach Club: Eine Person, die mit seinen Aktivitäten vertraut ist, erklärte, Trump sei zusammen mit seinem engen Verbündeten Senator Lindsey Graham auf dem Golfplatz gewesen.

Saudi-Arabiens Kronprinz vor laufender Kamera gegen Corona geimpft

20.48 Uhr: Vor laufender Kamera hat sich Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman, faktischer Herrscher des Wüstenstaats, als Erster im Königreich gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Video wurde von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA via Twitter verbreitet. Saudi-Arabien hatte den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer Mitte des Monats zugelassen.

In dem Wüstenstaat mit rund 34 Millionen Einwohnern wurden bisher rund 360.000 Infektionen gemeldet. Die Impfungen sollen für Staatsbürger und ausländische Bewohner des Königreichs kostenlos sein. Das Gesundheitsministerium strebt an, bis Ende des kommenden Jahres 70 Prozent der Bevölkerung geimpft zu haben.

Türkei verlangt negativen Coronatest von allen Einreisenden

20.00 Uhr: Die Türkei fordert von kommendem Montag an den Nachweis eines negativen Coronavirus-Tests von allen Einreisenden. Passagiere ohne Test dürften nicht an Bord von Flugzeugen mit Ziel Türkei kommen, erklärte Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Zudem müssten sich Passagiere aus Großbritannien, Südafrika und Dänemark darüber hinaus nach ihrer Ankunft in Quarantäne begeben.

Niederlande erklären Deutschland zum Risikogebiet

19.45 Uhr Die Niederlande erklären Deutschland nach Angaben des Auswärtigen Amtes zum Risikogebiet. Ab dem 29. Dezember 2020 müssen alle Flugreisenden beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie in die Niederlande fliegen wollen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff. In den Niederlanden angekommen, wird dringend empfohlen, sich in eine zehntägige Hausquarantäne zu begeben.

Erste Corona-Impfstoffdosen in Griechenland angekommen

19.35 Uhr Die ersten 9700 Impfstoffdosen gegen das Coronavirus sind am Freitagabend in Griechenland eingetroffen. Sie kamen mit einem Lastwagen aus Bulgarien, wie das staatliche Fernsehen vom Grenzübergang bei Kulata/Promachon berichtete. Die Polizei sollte den Transport bis ins rund 600 Kilometer entfernte Athen begleiten.

Der Impfstoff der Hersteller Biontech/Pfizer wurde in einem Krankenhaus der griechischen Hauptstadt erwartet. Als Erste sollen dann an diesem Sonntag eine Krankenschwester eines Athener Covid-Krankenhauses und ein Mann in einem Altersheim geimpft werden. Zudem sollen am Sonntag die Staatspräsidentin, Ekaterini Sakellaropoulou, und der griechische Regierungschef, Kyriakos Mitsotakis, geimpft werden, berichtete das Staatsfernsehen weiter.

Venezuela kritisiert Impfpläne Kolumbiens scharf

19.25 Uhr Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat die Entscheidung Kolumbiens kritisiert, dass venezolanische Geflüchtete dort kein Anrecht auf eine Corona-Impfung haben sollen. Sie nannte diese Anordnung des kolumbianischen Staatschefs Iván Duque schrecklich und barbarisch. Weiter sagte sie nach einem Treffen mit Vertretern des Uno-Hochkommissariats für Menschenrechte im Fernsehsender VTV, Duques Entscheidung sei fremdenfeindlich, rassistisch und verletze die Rechte der Migranten.

Anfang der Woche hatte Duque deutlich gemacht, dass venezolanische Geflüchtete, die in Kolumbien keinen offiziellen Aufenthaltsstatus oder nicht die doppelte Staatsbürgerschaft haben, nicht die – von Februar an geplante – Impfung für die Bevölkerung bekommen würden. Duque wurde dafür auch in Kolumbien, unter anderem von dem früheren Gesundheitsminister Alejandro Gaviria und Ex-Präsident Andrés Pastrana, heftig kritisiert. Millionen Menschen haben Venezuela verlassen, das einst reiche südamerikanische Land steckt in einer tiefen Krise. Kolumbien hat offiziell 1,8 Millionen Geflüchtete aus dem Nachbarland aufgenommen, mehr als jedes andere Land. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt illegal dort.

Corona-Impfstoff wird an die Bundesländer verteilt

17.40 Uhr: Einen Tag vor Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland kommt am Samstag der Impfstoff in den einzelnen Bundesländern an. Der Bund lässt mehrere Zehntausend Dosen der Firma Biontech an insgesamt 27 Standorte liefern. Von dort werden sie dann an Impfzentren und mobile Teams verteilt, die dann am Sonntag die ersten Impfungen verabreichen sollen. Zuerst sollen Menschen über 80 sowie Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal immunisiert werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird am Samstag auf einer Pressekonferenz (11 Uhr) in Berlin über die Impfaktion informieren. Er hat die Bevölkerung bereits auf mögliche Anlaufschwierigkeiten eingestellt: »Es wird am Anfang ruckeln.«

Italien meldet mehr als 19.000 Neuinfektionen

17.32 Uhr: Italien hat 19.037 neue Corona-Fälle binnen einem Tag registriert. Nach Angaben des italienischen Gesundheitsministeriums starben weitere 459 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus. Erst am Donnerstag hatte Italien als achtes Land der Welt die Schwelle von zwei Millionen Infizierten überschritten.

Coronavirus-Mutation aus Großbritannien in Irland nachgewiesen

16.46 Uhr: In Irland wird die hochinfektiöse, in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus nachgewiesen. Es würden in den kommenden Tagen und Wochen weitere Tests vorgenommen, um Klarheit über die Verbreitung der Mutation zu bekommen, kündigt der Leiter des Gesundheitswesens, Tony Holohan, an.

Weihnachtsansprache der Queen: »Sie sind nicht allein«

16.45 Uhr: Die britische Königin Elizabeth II. hat bei ihrer traditionellen Weihnachtsansprache betrübten und trauernden Menschen Mut zugesprochen. »Sie sind nicht allein«, sagte die Monarchin in der übertragenen Ansprache.

Für viele sei die Weihnachtszeit von Trübsal und Trauer um geliebte Menschen gefärbt, andere vermissten Freunde und Familie, die wegen der Coronavirus-Pandemie nicht bei ihnen sein könnten, so die 94-Jährige. Dabei sei das einzige, das sie sich wirklich an Weihnachten wünschten eine Umarmung oder ein Händedruck. »Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, dann sind Sie nicht allein und meine Gedanken und Gebete sind Ihnen sicher«, sagte die Queen.

Patientenschützer bemängeln fehlenden Überblick zur Corona-Lage in Pflegeheimen

16.06 Uhr: Die Stiftung Patientenschutz hat das Fehlen einer deutschlandweiten behördlichen Übersicht über die Corona-Situation in den Pflegeheimen kritisiert. »Selbst auf kommunaler Ebene fehlt ein solches Monitoring zur Weihnachtszeit«, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP. Angehörige müssten sich immer persönlich in der Einrichtung über die aktuellen Besuchsregelungen erkundigen.

»Immer wieder kommt es vor, dass Bestimmungen, die noch vormittags gegolten haben, am Nachmittag anders aussehen«, sagte Brysch. Eigene Recherchen hätten ergeben, dass rund ein Drittel der Heime gar nicht betreten werden könnten, weil Pflegekräfte oder Pflegebedürftige infiziert seien. »Auch ist es Angehörigen oftmals nicht möglich, ein aktuelles Testergebnis vorzulegen«, sagte der Patientenschützer. »Es fehlt schlichtweg an Testkapazitäten.«

Lkw-Stau rund um Dover löst sich allmählich auf

14.32 Uhr: Nach der Wiederaufnahme des Reise- und Frachtverkehrs zwischen Großbritannien und Frankreich löst sich der Stau rund um Dover allmählich auf. Hunderte Lkw kamen am Freitag in der französischen Küstenstadt Calais an, nachdem sie tagelang in der Gegend um die britische Hafenstadt gestrandet waren.

Am ersten Weihnachtsfeiertag seien es bis 10 Uhr (MEZ) 550 Lastwagen aus Großbritannien gewesen. Wenn dieses Tempo so anhalte, werde sich der Stau bis Samstag auflösen. Insgesamt waren bis zu 10.000 Fernfahrer gestrandet, nachdem Frankreich am Sonntag strikte Reise- und Verkehrsbeschränkungen verhängt hatte.

Britische Virusmutation auch in Japan entdeckt

13.38 Uhr: Auch in Japan ist die in Großbritannien aufgetretene Coronavirus-Mutation erstmals festgestellt worden. Die deutlich infektiösere Virusform sei bei fünf Passagieren entdeckt worden, die mit dem Flugzeug aus Großbritannien eingereist seien, teilt Gesundheitsminister Norihisa Tamura mit. Am selben Tag wurden 3748 Neuinfektionen festgestellt – ein Höchstwert.

Am Donnerstag war das mutierte Virus erstmals auch in Deutschland nachgewiesen worden. Dabei handelte es sich um eine Frau, die aus Großbritannien für einen Besuch bei Angehörigen eingereist war.

Corona-Impfstoff in Italien angekommen

13.15 Uhr: In Italien sind die ersten Corona-Impfstoffe angekommen. Das bestätigte das italienische Gesundheitsministerium am Freitag. 9750 Dosen von Pfizer-Biontech aus Belgien hätten die Staatsgrenze in der norditalienischen Ortschaft Brenner passiert, berichteten mehrere Medien, darunter auch die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und ADNKronos. Der Transport wurde von Polizeiautos der Carabinieri eskortiert, wie auf einem Video zu sehen war, das das Gesundheitsministerium verbreitete. Die Impfdosen seien auf dem Weg nach Rom.

Am 27. Dezember will Italien in der Hauptstadt die ersten Impfstoffe gegen Corona verabreichen.

Vier Corona-Fälle bei Manchester City vor Boxing Day

13.11 Uhr: Wegen positiver Corona-Tests muss der Vizemeister der Premier League, Manchester City, vorerst auf seine Profis Gabriel Jesus und Kyle Walker verzichten. Wie der Klub am ersten Weihnachtsfeiertag weiter mitteilte, sind auch zwei Mitglieder des Betreuerstabs positiv getestet worden und haben sich in Selbstisolation begeben.

Offensivspieler Jesus und Verteidiger Walker fehlen dem Team des ehemaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola damit an diesem Samstag (21.00 Uhr; TV: Sky) am traditionellen Spieltag zum Boxing Day. Der Tabellenachte erwartet am zweiten Weihnachtsfeiertag Newcastle United, bereits am Montag folgt die Partie beim FC Everton.

Lech Walesa hat kein Geld für Weihnachtsgeschenke

11.23 Uhr: Wegen der Coronakrise musste der ehemalige polnische Präsident seine Vortragsreisen ins Ausland absagen. Nun steht er nach eigenen Angaben vor dem Bankrott. Lesen Sie hier mehr.

Papst fordert Impfzugang für alle

12.31 Uhr: In seiner Weihnachtsbotschaft hat Papst Franziskus für Frieden und ein Ende des Leids auf der Welt gebetet und den Gläubigen den päpstlichen Segen »Urbi et orbi« gespendet. »Wir sitzen alle im gleichen Boot«, sagte der 84-Jährige in der Benediktionsaula des Apostolischen Palasts. Die Feier musste wegen der Corona-Beschränkungen dorthin verlegt werden. An Ostern hatte Franziskus den Segen noch im Petersdom gesprochen. Impfstoffe sollten allen und vor allem den Verletzlichsten zugänglich gemacht werden, forderte er.

Briten benötigen Corona-Test für Einreise in USA

11.12 Uhr: Passagiere aus Großbritannien müssen ab Montag vor ihrem Abflug in die USA einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser dürfe nicht älter als 72 Stunden sein, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Maßnahme diene dem Schutz der US-Bevölkerung und solle »verantwortungsvolles Reisen« sicherstellen, fügte sie hinzu.

In Großbritannien kursiert eine neue Variante des Coronavirus, die ansteckender sein könnte als ihre Vorgänger. Aus diesem Grund haben bereits eine Reihe von Ländern Reisebeschränkungen verfügt.

Queen und Prinz Philip verbringen Weihnachten in Windsor

10.47 Uhr: Die britische Königin Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip verbringen Weihnachten ohne ihre Familienangehörigen auf Schloss Windsor. Das bestätigte ein Palastsprecher am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in London. Am Nachmittag sollte die mit Spannung erwartete Weihnachtsansprache der Queen ausgestrahlt werden (16 Uhr MEZ).

Das königliche Paar war in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten nicht in das ostenglische Sandringham gereist. Normalerweise kommen dort über die Weihnachtstage die britischen Royals zusammen. Hunderte Schaulustige versammeln sich jedes Jahr am ersten Weihnachtsfeiertag, um die Queen und ihre Verwandten beim traditionellen Kirchgang zu beobachten. Doch in diesem Jahr ist wegen der Coronavirus-Pandemie alles anders, bestätigte der Palastsprecher: Keine Besuche, kein öffentlicher Kirchgang. Die Queen werde stattdessen einen kleinen privaten Gottesdienst in einer Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor besuchen, hieß es.

CDU-Politiker fordern Lockerung des Datenschutzes bei Corona-Warn-App

10.11 Uhr: Angesichts der hohen Infektionszahlen fordern CDU-Politiker, die strengen Datenschutzvorgaben bei der Corona-Warn-App zu lockern. »Im ganzen Land gelingt es Gesundheitsämtern nicht mehr, Infektionsketten nachzuverfolgen«, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Tino Sorge dem »Fokus«. »Es ist höchste Zeit, sie zu unterstützen – nicht nur mit Soldaten, sondern auch mit Daten.« Nach Ansicht des Gesundheitsexperten sollten App-Nutzer künftig zumindest freiwillig Informationen mit den Behörden teilen können.

Auch der Hamburger CDU-Chef und Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß plädierte für einen besseren Datenzugriff der Ämter. »Dadurch können Leben gerettet und Unternehmen vor Schließungen geschützt werden«, sagte er. Ein Update sollte daher noch vor dem geplanten Ende des Shutdowns am 10. Januar bereitstehen.

Die Corona-Warn-App ist seit Mitte Juni verfügbar und wurde seitdem 24,2 Millionen Mal heruntergeladen. Wie viele Nutzer über Risikokontakte informiert wurden, ist nicht bekannt, weil die Daten dezentral gespeichert sind.

Geschäfte in Dänemark weitgehend geschlossen

10.01 Uhr: Im Kampf gegen hohe Corona-Infektionszahlen bleibt der Großteil des Einzelhandels in Dänemark von nun an für mehrere Tage geschlossen. Seit dem ersten Weihnachtstag und vorläufig bis zum 3. Januar müssen Warenläden im nördlichsten deutschen Nachbarland weitgehend dicht bleiben, darunter auch Geschäfte mit einer Fläche von weniger als 5000 Quadratmetern. Lesen Sie hier mehr.

Seit dem Herbst ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Dänemark konstant auf immer neue Höchststände angestiegen. Im europäischen Vergleich ist die Neuinfektionszahl zuletzt auf die Einwohnerzahl heruntergerechnet fast doppelt so hoch gewesen wie in Deutschland.

Wieder fast 30.000 Neuinfektionen in Russland

09.35 Uhr: Russland verzeichnet wieder fast 30.000 Neuinfektionen. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen steigt binnen einem Tag um 29.018 auf über 2,99 Millionen, wie die Behörden am Freitag mitteilen. Zudem starben 563 weitere Menschen mit oder an dem Virus. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich damit auf 53.659. Am Vortag hatte es mit 29.935 Neuinfektionen und 635 Todesfällen neue Höchstwerte gegeben. Bei den Infektionszahlen liegt Russland weltweit hinter den USA, Indien und Brasilien an vierter Stelle.

Vor Teil-Lockdown: Israel mit Höchststand seit drei Monaten

09.32 Uhr: Kurz vor Beginn eines dritten Teil-Lockdowns in Israel sind die Corona-Zahlen in dem Land auf den höchsten Stand seit fast drei Monaten geklettert. Das Gesundheitsministerium teilte am Freitag mit, binnen 24 Stunden seien 3958 neue Fälle gemeldet worden – so viele hatte es in dem Mittelmeerland seit Anfang Oktober nicht mehr gegeben.

Zum Vergleich: In Deutschland, das etwa neunmal mehr Einwohner hat als Israel, wurden nach Angaben vom Freitag 25.533 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Angesichts der steigenden Zahlen soll in Israel ab Sonntagnachmittag ein dritter Teil-Lockdown verhängt werden. Dieser soll für mindestens zwei Wochen gelten, es wird jedoch schon mit einer Verlängerung um zwei oder drei weitere Wochen gerechnet.

Ober-»Querdenker« Ballweg will monatelang pausieren

08.57 Uhr: Das Verbot der Demo in Berlin wird akzeptiert – und auch sonst soll es in den kommenden Monaten keine Großkundgebung von »Querdenken« mehr geben. Das hat Initiator Michael Ballweg per Videobotschaft bekannt gegeben. Lesen Sie hier mehr.

Robert Koch-Institut meldet mehr als 25.000 Neuinfektionen

08.25 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Die Gesundheitsämter haben an Heiligabend 25.533 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet. In Sachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 400. Lesen Sie hier mehr.

Mehr als 188.000 Neuinfektionen und 2810 weitere Tote in den USA

07.32 Uhr: In den USA ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen binnen 24 Stunden um mindestens 188.680 neue Fälle auf 18,61 Millionen gestiegen. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 2810 auf 329.143.

Zwei Drittel der Deutschen wollen sich gegen Corona impfen lassen

07.00 Uhr: Etwa zwei Drittel der Deutschen wollen sich laut einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 32 Prozent der Befragten an, sich so schnell wie möglich impfen lassen zu wollen. Weitere 33 Prozent sind zwar ebenfalls dazu entschlossen, wollen aber trotzdem erst einmal mögliche Folgen der Impfung bei anderen abwarten. 19 Prozent haben sich gegen eine Impfung entschieden, 16 Prozent sind noch unentschlossen.

Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent hat aber auch Angst vor Nebenwirkungen der Impfung. Nur ein Drittel hat solche Befürchtungen nicht. 10 Prozent machten dazu keine Angaben.

Experte: »Das Impfen wird die Epidemie vorerst nicht beeinflussen«

06.00 Uhr: Der Corona-Impfstart am Sonntag in ganz Deutschland wird nach Einschätzung des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher »die Epidemie vorerst nicht beeinflussen«.

»Dies liegt daran, dass wir einfach viel zu viele Leute zu impfen haben und noch längere Zeit nicht genügend Impfstoff zu Verfügung haben werden«, sagte Fickenscher der Deutschen Presse-Agentur. Er ist Direktor des Instituts für Infektionsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten.

Eine günstige Corona-Entwicklung 2021 hängt laut Fickenscher davon ab, ob die weitgehende Durchimpfung der Bevölkerung – seien es nun 60 oder 80 Prozent – vor dem Winter 2021/2022 abgeschlossen ist. Vor Ostern rechnet Fickenscher nicht mit deutlichen Lockerungen der Corona-Auflagen. Vielleicht könnten einige Branchen vorher schon wieder öffnen. Aber eine relevante Lockerung im Alltag erwarte er erst, wenn es deutlich wärmer wird. Daher wünsche er sich, dass der Frühling warm und frühzeitig beginne.

Minister Müller für höheren Beitrag von Milliardären zur Finanzierung der Corona-Folgen

02.55 Uhr: Entwicklungsminister Gerd Müller fordert einen größeren Beitrag von Milliardären zur Finanzierung der Corona-Folgen. »Ich fände es angemessen, wenn sich superreiche Krisengewinner jetzt freiwillig an der Finanzierung der Krisenbewältigung beteiligen«, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Mein Vorschlag ist, dass sie in einen Solidaritätsfonds einzahlen – etwa bei den Vereinten Nationen. Oder sie unterstützen direkt die globale Impfplattform Covax oder das Welternährungsprogramm.« Damit könnten fehlende Mittel erbracht werden, etwa für die globale Covid-19-Impfkampagne oder die Ernährungssicherung in Flüchtlingslagern.

Icon: Der Spiegel

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