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Corona-News am Freitag: Bundesregierung erwägt Gedenkveranstaltung für Virus-Tote

December 18
06:58 2020
Krankenhauspersonal (Symbolbild) Icon: vergrößern

Krankenhauspersonal (Symbolbild)

Foto: Sebastien Bozon/ dpa

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert

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Beamtenbund kritisiert Corona-Krisenbewältigung des Bundes

04.15 Uhr: Der Beamtenbund dbb hat der Bundesregierung zu langsame Bereitstellung von Hilfen in der Coronakrise vorgeworfen. Viele Menschen müssten in der Pandemie zu lange auf die versprochenen Unterstützungsleistungen warten, sagte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach der Nachrichtenagentur dpa. Schuld ist nach Silberbachs Einschätzung auch die vielfach schleppende Digitalisierung des öffentlichen Dienstes.

So habe die Bundesregierung Enttäuschungen hervorgerufen, indem sie immer wieder schnelle Erleichterungen und Hilfen versprochen habe. Zum Beispiel beim Bürgeramt bekämen die Betroffenen dann aber oft zu hören, dass es leider noch keine entsprechenden IT-Programme gebe, um die Hilfen auch schnell zur Verfügung zu stellen, erläuterte Silberbach.

Bundesregierung denkt über Gedenkveranstaltung für Corona-Tote nach

03.15 Uhr: Die Bundesregierung denkt einem Bericht zufolge über die Ausrichtung einer zentralen Gedenkveranstaltung für die Corona-Opfer nach. »Auch der Bundesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, ein Zeichen zu setzen, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind und das Leid der Betroffenen gewürdigt wird«, sagte ein Regierungssprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Angedacht wurde bisher etwa die Ausrichtung einer zentralen Gedenkveranstaltung.« Aufgrund der derzeitigen Pandemielage sei aber noch nicht mit einer konkreten Planung begonnen worden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte Anfang September eine offizielle Gedenkstunde für die Corona-Opfer in Deutschland ins Gespräch gebracht, um die Hinterbliebenen in ihrer Trauer nicht alleinzulassen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, schlug Ende November die Einführung eines bundesweiten Corona-Gedenktages vor. Als möglichen Termin nannte Bätzing den Jahrestag der ersten Impfungen in Deutschland.

Pandemie sorgt für mehr Drogentote in den USA

03.10 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie hat in den USA nach Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde CDC zu einer Zunahme der Zahl der Drogentoten geführt. In den zwölf Monaten bis Ende Mai dieses Jahres habe es mehr als 81 000 Todesfälle infolge einer Überdosis gegeben, teilte das CDC mit – mehr als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Mehr Informationen finden Sie hier.

Regierung plant laut Bericht erneute Ausgleichszahlungen an Kliniken

03.00 Uhr: Angesichts der stark gestiegenen Zahlen von Corona-Patienten fasst die Bundesregierung laut einem Zeitungsbericht erneute Ausgleichszahlungenan Krankenhäuser ins Auge. Kliniken in Hotspot-Gebieten sollten finanziell besonders unterstützt werden, heißt es nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in einem Eckpunktepapier des Gesundheitsministeriums. Krankenhäuser sollen demnach Finanzhilfen für das Freihalten von Betten erhalten.

Kliniken, die in der Corona-Pandemie Operationen und andere Eingriffe verschieben, sollten dafür »kurzfristig einen finanziellen Ausgleich erhalten«, zitiert das RND aus dem Papier. Krankenhäuser in Hotspot-Regionen mit mehr als 250 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern sollen demnach auch unabhängig davon, wie groß ihre freien intensivmedizinischen Kapazitäten sind, Ausgleichszahlungen erhalten können. Auf diesem Weg sollten auch die Kapazitäten insgesamt erweitert werden.

Studie: Aufenthalte in Restaurants erhöhen das Risiko von Corona-Infektion

02.30 Uhr: Der Aufenthalt in einem Restaurant oder einer Bar erhöht französischen Forschern zufolge das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Auch ein geselliges Beisammensitzen mit Gästen zum Abendessen erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, teilten die Forscher vom Pasteur-Institut in Paris am Donnerstag mit. Die Studie bestätigt Annahmen, wonach das gemeinsame Essen ein höheres Risiko birgt als etwa die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Einkaufen.

Die Wissenschaftler hatten untersucht, welche Faktoren Infizierte von jenen unterschieden, die sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Dazu verglichen sie die Aussagen der Probanden in Hinblick auf Berufe, Verkehrsmittel und besuchte Orte. Insgesamt befragten die Forscher rund 3400 Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt hatten, und 1700 Menschen ohne Corona-Infektion.

Icon: Der Spiegel

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