Corona-Mutante B.1.1.7: Wie gefährlich ist das Supervirus?
Icon: vergrößernPassagiere aus Großbritannien werden am Flughafen von Mumbai von Arbeitern in Schutzanzügen empfangen
Foto: Rafiq Maqbool / dpa
Ein paar Hundert Gramm Materie ohne eigenes Leben, verteilt über die ganze Welt: Mehr ist es nicht, was unter dem Namen Sars-CoV-2 die Menschheit in Atem hält wie kaum ein Stoff zuvor. Ein tückischer Stoff, gerade erweist er aufs Neue seine Unberechenbarkeit und seine Durchschlagskraft.
Eine neue Variante des Erregers hat sich durch Mutationen herausgebildet, es ist ein Vorgang, der Wissenschaftler nicht überrascht, aber andere an Gruselgeschichten denken lässt. Was am Wochenende aus Großbritannien bekannt wurde, scheint zu dieser schaurigen Assoziation zu passen: Die dort aufgetretene Variante ist wahrscheinlich um einiges ansteckender als die bisherigen Linien von Sars-CoV-2. Wenn das stimmt, könnte das Supervirus alle europäischen Pandemiepläne über den Haufen werfen.
Was es mit dieser Erregerlinie genau auf sich hat, müssen nun die Wissenschaftler herausfinden. Im Moment ist nicht einmal ganz sicher, dass der am Montag für die EU freigegebene Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen sie ebenso gut wirkt wie gegen andere Spielarten des Virus.

