Corona – Grenze für private Feiern: Reichen die neuen Regeln aus?
Icon: vergrößernModellierer mahnen: Die Fallzahlen müssen runter
Foto: Friso Gentsch / dpa
Die Gefahr durch Comic-Enten und andere Scherzbolde darf seit Dienstag Nachmittag als eingedämmt gelten. Wer sich etwa im Restaurant mit falschem Namen in Kontaktlisten einträgt, soll künftig mindestens 50 Euro Bußgeld zahlen, hieß es bei der Vorstellung der neuen Corona-Regeln in Berlin. "Bei Donald Duck ist es ja nicht schwierig, dass die Sache unwahrscheinlich ist", sagte Angela Merkel in der ihr eigenen Nüchternheit zur Strategie gegen Kontaktschummelei. Doch ob Maßnahmen wie diese den zentralen Wendepunkt im zuletzt wieder deutlich stärkeren Infektionsgeschehen markieren?
Merkel hatte vor dem Treffen gemahnt. "Wenn es so weitergeht mit dem Trend, haben wir Weihnachten 19.200 Infektionen am Tag", sagte die Kanzlerin im CDU-Präsidium am Montag laut Beteiligten. Sie sei besorgt angesichts der Lage. (Mehr dazu lesen Sie hier.) Doch zu viel mehr, als Obergrenzen für Privatfeiern und Lüften in die bestehenden AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) aufzunehmen und vor Reisen in Risikogebiete zu warnen, konnten sich Bund und Länder nicht durchringen.

