Corona: Bund und Länder einigen sich auf verschärfte Maskenpflicht im Nahverkehr
Icon: vergrößernIm Nahverkehr dürfen künftig nur noch medizinische Masken getragen werden
Foto: Marijan Murat / dpa
Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer haben sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) grundsätzlich auf eine Verlängerung der bisherigen Corona-Maßnahmen geeinigt. Der Shutdown wird nach SPIEGEL-Informationen bis zum 14. Februar verlängert, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Einzelhandels bleiben damit geschlossen.
In einigen Bereichen werden derzeit allerdings noch Verschärfungen diskutiert. Beschlossen ist demnach, dass »eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im öffentlichen Personenverkehr eingeführt« wird. Gemeint sind damit Masken des Typs KN95 oder FFP2. Masken mit anderen Schutzstandards oder selbstgenähte Stoffmasken wären damit in Bus- und Bahn nicht mehr zulässig.
Insgesamt wollen Bund und Länder das Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen noch weiter reduzieren. »Durch weitgehende Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten« oder zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel solle eine »Entzerrung des Fahrgastaufkommens in den Stoßzeiten« erreicht werden.
Erheblichen Diskussionsbedarf gibt es nach SPIEGEL-Informationen allerdings weiter beim Thema Schulschließungen. Während Merkel für eine konsequente Schließung der Schulen plädiert, wie es in der Beschlussvorlage des Bunds vorgesehen ist, gibt es vor allem aus den SPD-geführten Bundesländern Widerstand gegen den strikten Kurs. Eine Entscheidung steht bislang aus.
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