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Bodo Ramelow als Corona-Hardliner: Der Söder des Ostens

January 12
23:30 2021
Bodo Ramelow (Linke), Ministerpräsident von Thüringen Icon: vergrößern

Bodo Ramelow (Linke), Ministerpräsident von Thüringen

Foto: Martin Schutt / dpa

Es war offensichtlich, dass der CDU-Landeschef den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow provozieren wollte. »Auch mehr als 15 km entfernt vom Heimatort kann man im Schnee sehr gut Abstand halten«, schrieb Christian Hirte am Wochenende auf Twitter, dazu zeigte er ein paar Fotos einer menschenleeren Winterlandschaft.

Die Regel, sich nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Heimatort zu entfernen, ist nicht nur in Thüringen höchst umstritten. Mit seinem Vorschlag, im Kampf gegen Corona den Bewegungsradius der Menschen im ganzen Freistaat einzuschränken, konnte sich Ramelow in seinem eigenen Kabinett nicht durchsetzen. Hatte er sich auf der Konferenz der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin noch besonders dafür ins Zeug gelegt, ist Thüringen nun das einzige Bundesland in der Region, das die Maßnahme selbst überhaupt nicht eingeführt hat, zumindest nicht verpflichtend. In Thüringen werden die 15 Kilometer lediglich empfohlen.

Dass Hirte sich nun nicht einmal an die Empfehlung der Landesregierung hält, sorgt für Verärgerung bei Ramelow.

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