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Berichte über Explosionen: Iran versetzt Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft

January 31
16:15 2026

Politik

Berichte über ExplosionenIran versetzt Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft

31.01.2026, 11:52 Uhr Artikel anhören(02:50 min)00:00 / 02:50

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Ein Wandgemälde in Teheran spricht für die iranische Führung: Sie möchte auf Augenhöhe mit den USA verhandeln. (Foto: picture alliance / Anadolu)

US-Präsident Trump sammelt Kriegsschiffe in der Nähe des Irans. Die Mullahs reagieren: Die iranischen Streitkräfte befinden sich "in voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft". Doch angeblich ist ein "Deal" bereits in Arbeit. In einer iranischen Hafenstadt und nahe Teheran sollen sich indes Explosion ereignet haben.

Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump befinden sich die iranischen Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft. Die Streitkräfte seien "in voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft", erklärte der iranische Armeechef Amir Hatami der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. "Wenn der Feind einen Fehler macht, wird dies zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden."

Zuvor hatte Trump die Spannungen bei einem Auftritt im Weißen Haus mit neuen Drohungen verschärft. Der US-Präsident drohte dem Iran am Freitag erneut amerikanische Militärangriffe an, falls sich die Führung in Teheran einem neuen Abkommen zu seinem Atomprogramm verweigern sollte. Trump erklärte außerdem, dass sich weitere Kriegsschiffe auf dem Weg in Richtung Iran befinden: "Hoffentlich werden wir einen Deal machen", sagte Trump. "Wenn es keinen Deal gibt – mal sehen, was dann passiert."

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Der Iran hatte sich am Freitag zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt. Entsprechende Verhandlungen müssten "fair und auf Augenhöhe" stattfinden, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bei einem Besuch in Istanbul.

Iranisches Fernsehen: Explosion in Hafenstadt

Wenige Stunden nach den Drohungen ereignete sich laut dem Staatsfernsehen in der Hafenstadt Bandar Abbas an der iranischen Golfküste eine Explosion. Die Ursache ist demnach unklar. Die Explosion habe sich in einem mehrstöckigen Gebäude ereignet und zu großen Zerstörungen geführt, heißt es. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden zwei Etagen des Hauses zerstört, sowie mehrere Autos und Geschäfte. Rettungskräfte und die Feuerwehr seien im Einsatz. Angaben zur möglichen Ursache der Explosion wurden nicht gemacht.

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Auch nahe der iranischen Hauptstadt Teheran wurde von Augenzeugen mindestens eine Explosion gemeldet. Das iranische Online-Portal "Nur News" berichtete zudem unter Berufung auf den Feuerwehrchef der Stadt Ahwas im Südwesten des Landes, dass sich dort eine Gasexplosion ereignet habe. Den Angaben nach gab es vier Tote.

Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahesteht, dementierte Gerüchte, wonach die Explosion in Bandar Abbas ein Anschlagsversuch auf den Kommandeur der IRGC-Marine, Aliresa Tangsiri, gewesen sei. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte ein Foto einer teilweise zerstörten Häuserfront eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Der Grund für die Explosion sei noch unklar, hieß es.

"Sie wissen Bescheid"

Bei dem Auftritt im Weißen Hause hatte Trump zuvor erneut behauptet, dass er mit seiner Gewaltdrohung die geplante Hinrichtung von 837 Menschen im Iran verhindert habe. Er habe die Machthaber in Teheran gewarnt, dass sie dann "einen Preis dafür bezahlen würden, wie ihn noch nie jemand bezahlt hat", sagte er. Der US-Präsident wollte sich nicht dazu äußern, ob er dem Iran Fristen gesetzt habe, sagte dazu aber: "Sie wissen auf jeden Fall Bescheid."

Trump hatte der Regierung in Teheran im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Proteste mit militärischen Angriffen gedroht. Nach der Absage der laut ihm geplanten Hinrichtungen kam es nicht dazu. Trump betont, dass er kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren werde.

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Im Juni 2025 hatte sich das US-Militär Israels Krieg gegen den Iran angeschlossen und dort zentrale Atomanlagen bombardiert. Hintergrund des Atomstreits sind Befürchtungen westlicher Staaten, die Führung der Islamischen Republik könne nach Kernwaffen streben. Teheran bestreitet dies.

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