Auf dem Weg zur »Titanic« verschollenes U-Boot: Küstenwache und Militärflugzeuge suchen nach der »Titan«
In der Nähe des »Titanic«-Wracks im Atlantik suchen Rettungskräfte in einer länderübergreifenden Aktion nach einem verschollenen Tauchboot, das gelegentlich Touristen zu den rund 3800 Meter tief auf dem Meeresgrund liegenden Überresten des einst als unsinkbar geltenden Schiffes bringt. Das Unternehmen Oceangate Expeditions bestätigte, dass Menschen an Bord seien, nannte aber keine Zahl.
»Wir prüfen und mobilisieren alle Optionen, um die Besatzung sicher zurückzubringen«, zitierte die BBC aus einer Mitteilung. Der Sauerstoffvorrat auf der »Titan« soll für 96 Stunden reichen. Es seien nun 32 Stunden vergangen, seitdem das U-Boot die Oberfläche verlassen habe. Bereits nach etwa einer Stunde und 45 Minuten habe die Besatzung des kanadischen Begleitschiffs »Polar Prince« den Kontakt verloren.
Die Behörden arbeiten laut der Mitteilung daran, ein ferngesteuertes Fahrzeug, das eine Tiefe von 6000 Metern erreichen kann, so schnell wie möglich an den Ort zu bringen. Zur Besatzung gehört auch der milliardenschwere britische Geschäftsmann und Abenteurer Hamish Harding, wie sein Unternehmen mitteilte.

