Corona-Infektionszahlen stagnieren: Ist der Abwärtstrend schon zu Ende?

Infektionsgeschehen, britische Virusvariante und Positivrate – Visualisierung aktueller Pandemiekennzahlen
Der Spiegel
Die bislang wohl schlimmste Phase in der Coronavirus-Pandemie erlebte Deutschland in der Zeit um den Jahreswechsel. Kurz vor Weihnachten wurden täglich durchschnittlich bis zu 25.000 Neuinfektionen bekannt, wenige Wochen später erreichten auch die Opferzahlen mit teilweise über 1000 Todesfällen täglich ihren bisherigen Zenit.
Seitdem hat sich die Lage allerdings spürbar gebessert. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen sank kontinuierlich, lediglich kurz unterbrochen von einer Delle zwischen Weihnachten und Anfang Januar, die aber eher auf Probleme bei der Datenerhebung zurückzuführen ist.
Angesichts der positiven Tendenz beschlossen Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am 10.02., erste zaghafte Öffnungen von Schulen und Kitas einzuleiten. Von Anfang März an sollen zudem die Friseure wieder ihre Dienste anbieten dürfen, sowie – ab einer »stabilen« Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen – dann unter anderem auch der Einzelhandel sowie Museen öffnen.

