Wirtschaft: Wer im Corona-Jahr gewonnen hat – und wer verloren
Icon: vergrößernDrägerwerk-Chef Stefan Dräger
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Carsten Rehder/ DPA
Wenn die Wirtschaft innerhalb eines Jahres so abstürzt wie 2020, kann es nur Verlierer geben, sollte man meinen. Egal ob das Bruttoinlandsprodukt am Ende um 5 oder um 5,5 Prozent zusammenschmilzt.
Aber so funktioniert Wirtschaft nicht. Im Gegenteil.
In jeder großen Krise gibt es auch große Gewinner. Solche, die die Gunst der Stunde nutzen, um mit einer Innovation nicht nur das eigene Vermögen zu vervielfachen, sondern nebenbei auch noch die Welt zu retten – wie die beiden Gründer des Impfstoffherstellers Biontech. Und solche, die einfach Glück haben, dass ausgerechnet ihre Produkte plötzlich stark gefragt sind – wie der Chef des Videokonferenzanbieters Zoom oder die Eigentümer der Toilettenpapierfirma Hakle.
Wer nach Auswahl der SPIEGEL-Wirtschaftsredaktion zu den zehn größten Gewinnern des Jahres 2020 zählt, erfahren Sie in folgender Fotostrecke.
Natürlich brachte 2020 auch Verlierer hervor. Manch Manager, der Anfang des Jahres noch große Visionen verkündete, muss inzwischen froh sein, dass sein Unternehmen noch nicht pleite ist. Der Chef des Touristikkonzerns TUI etwa konnte vor zwölf Monaten noch nicht ahnen, was Corona mit der Reisebranche machen würde.
Der ehemalige Kochbuchautor Attila Hildmann indes ist im Corona-Jahr durch seinen selbst ernannten Widerstandskampf zwar bekannter geworden – aber auch geschäftlich deutlich weniger erfolgreich.
Ob der damalige Wirecard-Boss Markus Braun Anfang 2020 wusste, was da auf ihn zukommen kann, wird noch vor Gericht geklärt.
Wer sind die Verlierer des Jahres? Die Top 10 der SPIEGEL-Wirtschaftsredaktion:
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