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Keine Delegation in Pakistan?: Iran will anscheinend nicht an Verhandlungsrunde mit den USA teilnehmen

April 20
01:07 2026

Politik

Keine Delegation in Pakistan?Iran will anscheinend nicht an Verhandlungsrunde mit den USA teilnehmen

19.04.2026, 22:31 Uhr Artikel anhören(01:59 min)00:00 / 01:59

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Bald könnte es erneut schwere Angriffe der Vereinigten Staaten geben. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge werden keine Vertreter Teherans mit den USA in Pakistan verhandeln. Ist das wirklich eine endgültige Absage, oder will das Mullah-Regime Druck auf die Trump-Regierung machen? Die zwischen den Staaten vereinbarte Waffenruhe läuft bald aus.

Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab. Zur Begründung hieß es, übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen böten "keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen" Außerdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben.

Präsident Massud Peseschkian warf den USA Vertragsbruch vor. "Die fortgesetzten provokanten und illegalen Handlungen der USA" im Rahmen der Seeblockade gegen den Iran stellten einen klaren Verstoß gegen die Waffenruhe dar, sagte Peseschkian laut seiner Homepage in einem Telefonat mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif. Solche Maßnahmen sowie die Drohungen von US-Präsident Donald Trump vertieften das Misstrauen. Man sei entschlossen, das Land gegen "erneutes Abenteurertum" der USA und Israels konsequent zu verteidigen.

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US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass eine Delegation für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt Islamabad reist. Seine Vertreter würden dort am Montagabend sein, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social – ohne Angaben zur Zeitzone zu machen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus dem Weißen Haus, dass Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner nach Islamabad reisen.

Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte unter Berufung auf eine informierte Quelle gemeldet, solange die US-Marine weiter an ihrer Seeblockade vor der Straße von Hormus festhalte, werde es keine Verhandlungen geben. In den vergangenen Tagen seien jedoch unter Vermittlung des Nachbarlands Pakistan Nachrichten ausgetauscht worden. Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran läuft am Mittwoch aus.

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