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Ehemaliger Schüler festgenommen: Mehrere Tote bei Messerattacke an chinesischer Berufsschule

November 16
22:56 2024

Panorama

Blick auf die Stadt Yixing bei Nacht in der chinesischen Provinz Jiangsu.

Blick auf die Stadt Yixing bei Nacht in der chinesischen Provinz Jiangsu.

Ein Schüler fällt durch die Prüfungen und kann seinen Abschluss an einer Berufsschule in China nicht machen. Darüber ist er nach Behördenangaben so wütend, dass er an der Schule acht Menschen tötet und viele weitere verletzt. In der Volksrepublik kommt es immer wieder zu Messerangriffen.

Bei einer Messerattacke an einer Berufsschule im Osten Chinas sind mindestens acht Menschen getötet worden. 17 weitere Menschen seien bei dem Angriff an der Wuxi-Berufsschule für Kunst und Technologie in der Provinz Jiangsu verletzt worden, teilte die Polizei in der Stadt Yixing mit. Ein 21-jähriger Verdächtiger, ein ehemaliger Schüler, sei vor Ort festgenommen worden.

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Der Festgenommene hätte eigentlich in diesem Jahr seinen Abschluss machen sollen, sei aber durch die Prüfungen gefallen, teilte die Polizei mit. "Er kehrte in die Schule zurück, um seine Wut auszudrücken und diese Morde zu begehen", erklärte die Polizei und fügte hinzu, dass der Verdächtige ein Geständnis abgelegt habe.

In China kommt es nur sehr selten zu Schusswaffenangriffen, weil Zivilisten der Besitz von Schusswaffen streng verboten ist. In den vergangenen Jahren gab es in der Volksrepublik aber immer wieder Messerangriffe.

Im Mai hatte ein Mann in der Stadt Xiaogan in der zentralchinesischen Provinz Hubei acht Menschen getötet und einen weiteren Menschen mit einem Messer verletzt. Ein 53-jähriger Mann, wurde dem Fernsehsender CCTV zufolge von der Polizei festgenommen. Er war demnach in der Vergangenheit wegen psychischer Probleme in Behandlung. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

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Mitte September hatte die Tötung eines japanischen Jungen, der in der südchinesischen Millionen-Metropole Shenzhen von einem Mann auf seinem Schulweg angegriffen wurde, für großes Aufsehen und Ärger im ohnehin angespannten chinesisch-japanischen Verhältnis gesorgt. In dem Fall schalteten sich die Außenministerien beider Länder ein, auch weil der Vorwurf eines Hassverbrechens im Raum stand. China wies die Vorwürfe zurück und sprach von einem Einzelfall. Erst Ende Juni waren eine japanische Frau und ihr Kind in der ostchinesischen Stadt Suzhou von einem Mann attackiert und verletzt worden. Eine Chinesin, die damals einschritt, kam dabei zu Tode.

Im Oktober starben drei Menschen bei einer Messerattacke in einem Supermarkt in der chinesischen Millionenmetropole Shanghai. Zudem sind nach Behördenangaben 15 weitere Menschen verletzt worden. Der Angreifer habe die Tat aus Wut über einen "privaten finanziellen Streit" begangen, erklärten die Beamten. Er sei kurz nach dem Vorfall am Tatort festgenommen worden.

Quelle: ntv.de, gut/AFP/dpa

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