Abkehr von Republikanern: Jennifer Lawrence will für Kamala Harris votieren
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"Keinen ins Weiße Haus lassen, der Abtreibung verbieten will", meint Jennifer Lawrence.
Hollywoodstar Jennifer Lawrence stammt aus einer sehr konservativen Familie. Doch nun gibt die 34-Jährige ihre Unterstützung für Kamala Harris als Präsidentin bekannt. Besonders ein Punkt auf der Agenda der Demokraten überzeugt die einstige Republikanerin.
Hollywoodstar Jennifer Lawrence ist die nächste in einer Reihe von Prominenten, die öffentlich gemacht hat, dass sie Kamala Harris im Rennen um die US-Präsidentschaft unterstützt. Das bestätigte die Schauspielerin dem "People"-Magazin. Dafür macht die 34-Jährige einen ganz bestimmten Umstand verantwortlich: "Das Thema Abtreibung steht buchstäblich auf dem Stimmzettel."
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"Ich stimme für Kamala Harris, weil ich sie für eine großartige Kandidatin halte und weiß, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um reproduktive Rechte zu beschützen", zitiert das US-Magazin die Oscarpreisträgerin. Sie fordert zudem andere Menschen auf, es ihr gleichzutun: "Das ist das Wichtigste: Wir dürfen niemanden ins Weiße Haus lassen, der Abtreibung verbieten will."
Noch vor den Präsidentschaftswahlen im November erscheint der Dokumentarfilm "Zurawski v Texas", den Jennifer Lawrence produzierte. Er erzählt die Geschichte von Abtreibungsunterstützern, die 2023 den Bundesstaat Texas verklagten.
Jennifer Lawrence begann als Republikanerin
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Jennifer Lawrence setzt sich seit Langem öffentlich für Abtreibungsrechte und die LGBTQIA+-Community ein. Das war allerdings nicht immer so: Die Schauspielerin wuchs in einer konservativen republikanischen Familie auf und unterstützte sogar selbst 2008 den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain.
2022 erklärte sie der "Vogue", dass sich ihre politische Einstellung durch eine Folge der US-Sitcom "30 Rock" zu ändern begann. Durch Dreharbeiten in anderen Ländern hätte sich ihre Sicht weiter verändert. Sie habe bemerkt, dass Reichtum überall auf der Welt nie zu den Menschen durchzusickern schien, die ihn wirklich brauchten, sondern in der Oberschicht konzentriert blieb. Republikanerin zu sein, habe für sie immer bedeutet: "Warum sollen meine Steuern für euren hochmütigen Lebensstil bezahlen?" Allerdings sei ihr klargeworden: "Niemand mag es, wenn die Hälfte seines Gehaltschecks wegfällt, aber für mich machte es Sinn. Für das Allgemeinwohl macht es Sinn."
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Wie viele Promis, vor allem aus Film und Musik, Kamala Harris unterstützen, wurde bereits beim Parteitag der Demokraten im August klar. In den vergangenen Wochen machten dann mehrere Entertainment-Schwergewichte ihre Unterstützung für Kamala Harris öffentlich. Kurz nach Harris' Debatte gegen Donald Trump sprach sich Popstar Taylor Swift in einem Instagram-Post für die Demokratin aus. Vergangene Woche teilten Billie Eilish und ihr Bruder Finneas in einem Video mit, dass sie für Kamala Harris wählen werden.
Quelle: ntv.de, mau/spot

