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Fußball-WM der Frauen 2023: Deutschland nach Remis gegen Südkorea ausgeschieden

August 03
16:16 2023

Die deutschen Fußballerinnen sind bei der WM in Australien und Neuseeland früh ausgeschieden. In Brisbane kam die DFB-Elf nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Südkorea hinaus, den frühen Führungstreffer von Koreas Cho So-Hyun (6. Minute) glich Alexandra Popp mit ihrem vierten Turniertor aus (42.). Mit vier Punkten schließt Deutschland die Gruppe H auf Platz drei ab, hinter Kolumbien und Marokko (je sechs Punkte).

Die deutsche Ausgangslage war klar: Jeder Sieg würde das Weiterkommen bedeuten, ein Unentschieden oder eine Niederlage könnte sich die DFB-Auswahl nur bei Schützenhilfe im Parallelspiel zwischen Kolumbien und Marokko erlauben. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg konnte für diese Aufgabe erstmals im Turnier auf Abwehrspielerin Marina Hegering zurückgreifen, außerdem rückte Stürmerin Lea Schüller in die Startelf. Für die Angreiferin nahm Lina Magull auf der Bank Platz, Popp rückte ins Mittelfeld zurück.

Und Popp war es auch, die nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte zum ersten Abschluss des Spiels kam (2.). Wirklich gefährlich wurden aber zunächst nur die Koreanerinnen: Die 16 Jahre alte, in den USA ausgebildete Stürmerin Casey Phair tauchte nach einem Steckpass frei vor Merle Frohms auf, die Wolfsburgerin lenkte den Abschluss an den Pfosten (3.). Wenige Minuten später war Frohms dann machtlos, als die stark freigespielte Cho den Ball im Eins-gegen-eins an der deutschen Torhüterin vorbeibrachte (6.).

Der Rückstand gegen die zuvor noch punkt- und torlosen Südkoreanerinnen kam überraschend – und er schien das deutsche Team zu beeindrucken. Ein Schuss (11.) und ein Kopfball (15.) von Klara Bühl fanden jeweils nicht den Weg aufs Tor, danach ging nach vorne lange gar nichts mehr. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte ein gut platzierter Kopfball von Popp nach Flanke von Svenja Huth die deutsche Elf zurück ins Spiel (42.).

Popps zweites Tor zählt nicht

Das Achtelfinale zu verfehlen drohte Deutschland nach den ersten 45 Minuten trotzdem, weil Marokko durch einen Elfmeternachschuss von Anissa Lahmari (45.+4) im Parallelspiel gegen Kolumbien in Führung gegangen war. Die deutsche Mannschaft brauchte also noch ein Tor – und kam nun besser in die Partie: Popps nächstes Kopfballtor zählte nur deshalb nicht, weil sie bei Schüllers Vorlage per Hacken-Volley knapp im Abseits stand (57.). Gleich im Anschluss war erneut Popp per Kopf zur Stelle, diesmal rettete die Latte für Korea (60.).

In der Schlussphase aber blieb das deutsche Offensivspiel zu ungenau für einen zweiten Treffer. So blieb nur die Hoffnung auf einen Ausgleich Kolumbiens, aber Marokko brachte das 1:0 (1:0) über die Zeit. Im Achtelfinale trifft Kolumbien am Dienstag auf Jamaika (10 Uhr MEZ), die Marokkanerinnen fordern Frankreich heraus (13 Uhr MEZ).

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