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Barack Obama warnt Joe Biden vor der Gefahr durch Donald Trump

August 03
03:46 2023

Derzeit beherrscht Donald Trump (nicht nur) in den USA die Schlagzeilen. Die nächste Anklage auf Bundesebene wurde ausgesprochen, der juristische Ärger für den Republikaner wächst und wächst. Seinem Rückhalt im eigenen Lager hat das allerdings nicht geschadet, er gilt weiter als klarer Favorit für eine Nominierung durch seine Partei für die Präsidentschaftswahl 2024.

Die Umfragewerte für den skandalumwitterten Ex-Präsidenten werden natürlich auch im politischen Gegenlager genau registriert. Nun meldet die »Washington Post«, dass es bei einem privaten Mittagessen des amtierenden US-Präsidenten Joe Biden mit Barack Obama genau um dieses Thema gegangen ist.

Wie die »Washington Post« berichtet , trafen sich die beiden Spitzenpolitiker am 27. Juni im Wohnbereich des Weißen Hauses. Die Zeitung beruft sich dabei auf zwei namentlich nicht genannte Personen, die mit dem Ablauf des Termins vertraut sein sollen.

Demnach warnt Obama seinen ehemaligen Vizepräsidenten Biden dringend davor, die Gefahr durch Trump zu unterschätzen. Dabei verwies er demnach auf mehrere Faktoren. Die unglaublich loyale Anhängerschaft, die sich auch von dem juristischen Dauerärger nicht beeindrucken lässt. Dazu komme eine Trump-freundliche konservative Medienlandschaft. Sender wie Fox News und noch weiter rechts orientierte Häuser bleiben Trump äußert wohlgesonnen und machen mitunter praktisch kostenlosen Wahlkampf für den Republikaner.

Schließlich beklagte Obama laut »Washington Post« noch die zunehmende Spaltung der USA in politische Lager. Diese Faktoren, so Obama laut der Zeitung, könnten Trump zu einem viel gefährlicheren Gegner machen, als viele Demokraten bisher annehmen.

Dabei gehe es Obama nicht um Bidens eigene Fähigkeiten als Politiker, sondern ausschließlich um die Stärken des Gegners. In aktuellen Umfragen liegen Biden und Trump äußerst dicht beieinander.

Obama will im Wahlkampf aktiv werden

Doch neben dieser deutlichen Warnung gab es offenbar auch positive Effekte des Mittagessens. So soll Obama seine uneingeschränkte Unterstützung für Biden im Wahlkampf versichert haben. Dies dürfte in Bidens Team für Begeisterung sorgen, immerhin gilt Obama noch immer als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Gerade bei den so wichtigen noch unentschlossenen Wählern könnte seine Unterstützung positiv wirken.

Zuletzt hatte Biden 2022 bei den Midterm-Wahlen auf Obamas Zugkraft gesetzt. Gerade in Swing States, also Staaten, die keinem politischen Lager klar zuzuordnen sind, war Obama mehrfach aufgetreten. Zudem sammelte er Wahlkampfspenden für seinen Ex-Vize ein. Am Ende schnitten die Demokraten in den Wahlen zur Hälfte der präsidialen Amtszeit deutlich besser ab als vorher erwartet.

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