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News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (26. Januar)

January 26
07:27 2023

Der ukrainische Präsident lobt nach den Panzer-Zusagen des Westens eine »historische Leistung«. Russland erhöht offenbar den militärischen Druck in Donezk – und wettert gegen eine Unesco-Entscheidung. Die jüngsten Entwicklungen.

Das sagt Kiew

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidungen der USA und Deutschlands zur Lieferung von Kampfpanzern an sein Land als Bildung einer internationalen Panzerkoalition gefeiert. In seiner täglichen Videoansprache dankte er sowohl Bundeskanzler Olaf Scholz als auch US-Präsident Joe Biden für deren Zusagen, die Verteidigungskraft der Ukraine mit Kampfpanzern zu stärken (welche Waffen genau der Westen jetzt liefern will, können Sie hier nachlesen).

»Ich danke allen unseren Verbündeten für ihre Bereitschaft, uns moderne und dringend benötigte Panzer zur Verfügung zu stellen«, sagte Selenskyj am Mittwochabend . »Die Art und Weise, wie wir alle zusammenarbeiten, um die Freiheit zu stärken, die Ukraine und Europa zu schützen, ist eine historische Leistung der führenden Politiker, die jetzt am Werk sind.«

Wichtig sei, die ukrainischen Panzerbesatzungen jetzt schnell auszubilden und die Kampfpanzer sobald wie möglich in die Ukraine zu liefern.

Allerdings seien auch Fortschritte in anderen militärischen Fragen nötig, sagte Selenskyj. Vor allem brauche sein Land nunmehr Langstreckenraketen, Kampfflugzeuge und mehr Artillerie. »Das ist ein Traum, das ist eine Aufgabe«, sagte er. »Eine wichtige Aufgabe für uns alle.«

Die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar äußerte sich derweil zum aktuellen Kampfgeschehen in der Ukraine. Russland habe den militärischen Druck im Kampf um die Stadt Bachmut in der ostukrainischen Donezk-Region erhöht, sagte sie. »Der Feind intensiviert seinen Druck in den Sektoren Bachmut und Wuhledar.«

Maljar erklärte auch, dass Russland eine große Anzahl von Soldaten sowie viel militärische Ausrüstung und Waffen in den Kampf schicke. Moskau verzeichne »beträchtliche Verluste«, gebe aber nicht auf.

Am Mittwoch hatte die Ukraine eingeräumt, sich aus dem heftig umkämpften Ort Soledar in der Region zurückgezogen zu haben. Er liegt nur etwa 15 Kilometer nordöstlich der Stadt Bachmut, welche die russische Armee und die Söldnertruppe Wagner seit Monaten einzunehmen versuchen.

Weitere Reaktionen zu den Panzerlieferungen an die Ukraine

Verteidigungsminister Boris Pistorius will mit der Rüstungsindustrie schnell über die Schließung von Ausrüstungslücken bei der Bundeswehr sprechen, die durch Waffenlieferungen an die Ukraine entstehen. »Wir tun jetzt alles, damit schnell wiederbeschafft wird«, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in den ARD-»Tagesthemen«. Er wolle mit der Rüstungsindustrie dazu sehr bald Gespräche führen, wahrscheinlich schon in der nächsten Woche.

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