Russland-Ukraine-News am Sonntag: Russische Angreifer sind laut Selenskyj »erbärmlich« ins neue Jahr gestartet
Der ukrainische Präsident verurteilt die jüngsten Angriffe mit scharfen Worten. Und: Je länger der Krieg in der Ukraine dauert, desto stärker rückt Deutschland laut Verfassungsschutz ins Visier russischer Spione. Das waren die News am 1. Januar.
Selenskyj spricht nach Angriffen von »erbärmlichen« Terroristen
20.29 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat die jüngsten russischen Drohnenangriffe auf Städte seines Landes in der Neujahrsnacht mit scharfen Worten verurteilt. »Die russischen Terroristen waren bereits erbärmlich und sind auch so ins neue Jahr gestartet«, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Diese Angriffe könnten den Ukrainern nichts anhaben. »Unser Zusammengehörigkeitsgefühl, unsere Authentizität, das Leben selbst – all das steht so sehr im Kontrast zu der Angst, die in Russland vorherrscht.«
Das russische Militär habe spürbar Angst, behauptete Selenskyj. »Und sie haben zu Recht Angst, denn sie werden verlieren.« Selbst mit Drohnen und Raketen kämen die russischen Militärs nicht weit. »Weil wir zusammenhalten.« Die russische Seite dagegen werde nur von Angst zusammengehalten, argumentierte er.
Russland führt jetzt »Krieg des Tötens wegen«
18.35 Uhr: Mit den massiven Luftangriffen gegen eine Reihe von ukrainischen Städten in der Neujahrsnacht ist Russland nach Meinung des ukrainischen Präsidentenberaters Mychajlo Podoljak zu einer neuen Strategie übergegangen. »Russland hat keine militärischen Ziele mehr«, twitterte Podoljak am Sonntag. »Es (Russland) versucht, so viele Zivilisten wie möglich zu töten und so viele zivile Objekte wie möglich zu zerstören. Ein Krieg des Tötens wegen.«

