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Coronavirus: News am Mittwoch — Knapp 2200 neue Infektionen in Deutschland registriert

17 сентября
08:49 2020
Fiebermessung vor Corona-Test (Symbolbild) Icon: vergrößern

Fiebermessung vor Corona-Test (Symbolbild)

Foto: 

Hector Retamal/ AFP

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Virologe Streeck dämpft Impfstoff-Hoffnungen und warnt vor "Alarmismus"

06.20 Uhr: Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck sagt laut "Handelsblatt", wann ein wirksamer Impfstoff gegen Corona marktreif sei, könne man "nicht vorhersagen". "Schon die Debatten darum halte ich für teils recht unseriös", wird er zitiert. "Während sich ein Wirkstoff schnell kreieren lässt, können wir nicht vorhersagen, ob er funktioniert oder nicht." Gerade die Phase der Tests sei "immer voller Überraschungen". Streeck warnt der Zeitung zufolge zugleich vor "Alarmismus" und "Stimmungsmache" in Deutschland, zumal die Pandemie aktuell "vergleichbar gut zu managen" sei. "Man muss nicht mehr das ganze Land lahmlegen."

Fast 2200 neue Infektionen an einem Tag in Deutschland registriert

05.15 Uhr: Deutschland verzeichnet 2194 neue positive Coronavirus-Tests binnen 24 Stunden. Damit steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 265.857. Zudem habe es drei weitere Todesfälle gegeben. Die Gesamtzahl der Todesfälle beläuft sich nach Angaben des RKI auf 9,371.

Lambrecht will Insolvenzrecht reformieren

04.01 Uhr: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will zur Rettung der durch die Corona-Krise in Not geratene Firmen noch im Herbst einen Gesetzentwurf zur Reform des Insolvenzrechts vorbringen. "Der Entwurf wird eine grundlegende Reform des Sanierungs- und Insolvenzrechts beinhalten, die auch über die gegenwärtigen Krisenerscheinungen hinaus Bestand haben soll", sagt die SPD-Ministerin der Zeitung "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagausgabe). "Wenn alle an einem Strang ziehen, kann das Vorhaben bereits Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten", kündigt die Ministerin an.

Ermittlungen in mehr als 10.000 Fällen wegen erschlichener Corona-Soforthilfen

03.50 Uhr: Bundesweit ermitteln Staatsanwaltschaften in mehr als 10.000 Fällen wegen erschlichener Soforthilfen und anderer Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit der Pandemie. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der 16 Bundesländer hervor, die dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" vorliegt. Der Schaden geht in die zig Millionen. "Es geht dabei in der Regel um Fälle von Subventionsbetrug, die vertiefte einzelfallbezogene Ermittlungen erfordern und sich nicht standardisiert als Massenverfahren erledigen lassen", sagt Sven Rebehn, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbundes.

Wegen Corona-Pandemie 150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut

02.04 Uhr: Die Coronakrise hat der Unicef zufolge 150 Millionen Kinder zusätzlich in die Armut gestürzt. Seit Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der Kinder, die in multidimensionaler Armut leben, um 15 Prozent auf rund 1,2 Milliarden gestiegen, heißt es in einem Bericht des Kinderhilfswerks der Uno und der Hilfsorganisation Save the Children.

Für den Bericht seien Daten unter anderem zu Bildung, Gesundheitssystemen oder Ernährung aus mehr als 70 Ländern ausgewertet worden. Eine Analyse von Unicef zeige demnach auf, dass rund 45 Prozent der Kinder in den untersuchten Ländern bereits vor der Pandemie in mindestens einem dieser Aspekte benachteiligt worden sind, heißt es in dem Bericht.

"Das Coronavirus und die Lockdown-Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung haben Millionen Kinder tiefer in die Armut gestürzt", sagte Unicef-Chefin Henrietta Fore. "Familien, die gerade dabei waren, der Armut zu entkommen, sind wieder hineingezogen worden, während andere mit nie gesehenen Entbehrungen umgehen müssen. Am besorgniserregendsten ist, dass wir näher am Anfang der Krise als an ihrem Ende sind." Die Organisationen riefen die Regierungen der Welt auf, das Problem mit hoher Priorität anzugehen.

Mitarbeiter des Weißen Hauses positiv getestet

01.38 Uhr: Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte US-Präsident Donald Trump. Die Person sei ihm jedoch weder "nahe" gekommen, noch stünde sie in Verbindung mit dem US-Präsidenten.

Die Mitteilung folgt einen Tag auf den Besuch von hochrangigen ausländischen Politikern. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und die beiden Außenminister von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten waren im Weißen Haus zu Gast, um ein formelles Abkommen zu unterzeichnen.

Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany sagte, dass das Treffen nicht von dem Corona-Fall betroffen sei. Auch die Pressevertreter seien nicht in Kontakt mit der getesteten Person gekommen.

Mehr als 35.000 Neuinfektionen in Brasilien

00.26 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldete 36.820 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 4,419 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 987 auf 134.106. Brasilien weist in der Coronakrise nach den USA und Indien weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

Südafrika öffnet seine Grenzen

00.20 Uhr: Angesichts eines Rückgangs der Neuinfektionen öffnet Südafrika ab Oktober seine Grenzen. "Wir werden die Beschränkungen für internationale Reisen schrittweise und vorsichtig lockern", sagte Präsident Cyril Ramaphosa in einer Rede an die Nation. Für einige Länder mit "hohen Infektionsraten" bleibe der Reiseverkehr weiter eingeschränkt. Eine Liste dieser Länder werde demnächst veröffentlicht.

Südafrika war von der Coronakrise hart getroffen worden: Bislang haben sich dort mehr als 650.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 15.600 starben an den Folgen der Infektion. Am 27. März ließ die Regierung die Grenzen schließen und verhängte einen strikten Lockdown. Seit Juni sind die Beschränkungen schrittweise gelockert worden.

Dem Land sei es "gelungen, das Schlimmste" zu überwinden, sagte Ramaphosa. Die Zahl der Neuinfektionen sei von durchschnittlich 12.000 pro Tag im Juli auf weniger als 2000 Fälle zurückgegangen.

Icon: Der Spiegel

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